Daniel Cohn-Bendit bei Medientagen als Eröffn...
 

Daniel Cohn-Bendit bei Medientagen als Eröffnungsredner

Der Sozialrevolutionär der Sechziger Jahre und mittlerweile EU-Abgeordnete wird den Eröffnungsvortrag der 11. Österreichischen Medientage halten.

Daniel Cohn-Bendit, Sozialrevolutionär der Sechziger Jahre, Soziologe und Politologe, genialer Diskutant bei hunderten Talkshows und Diskussionsrunden, mittlerweile EU-Abgeordneter und glühender Europäer, wird den Eröffnungsvortrag der 11. Österreichischen Medien-tage halten, die vom 13. bis 15. Oktober im Studio 44 der Österreichischen Lotterien stattfinden.

"Daniel Cohn-Bendit ist Zeichen für Widerstand, Optimismus und Kreativität - und für ein neues Europa", so Hans-Jörgen Manstein, Initiator und Organisator der Österreichischen Medientage: "Er steht stellvertretend für das Motto und die Philosophie." An drei Tagen wird - mit hochkarätigen Experten - zu folgenden Themen-kreisen diskutiert: „Innovation statt Resignation“ ist die Gipfeldiskussion zum Auftakt am ersten Tag mit österreichischen Top-Managern aus Industrie, Medien und Telekommunikationswirtschaft. Beim Thema TV geht es um die Verschmelzung von Programm und Werbung, im Segment Hörfunk werden neue Formate und Programm-positionierungen diskutiert. Internationale Verlagsprofis wie Dr. Andreas Wiele (Axel Springer), Peter-Stefan Herbst (Lausnitzer Rundschau/20 Cent) oder Michael Rzesnitzek (Financial Times Deutschland) diskutieren am zweiten Tag mit heimischen Medienprofis wie Wolfgang Fellner und Rudi Klausnitzer über neue Trends im Printbereich. In einer weiteren Print-Diskussion geht es um die Frage „Ist Inhalt noch etwas wert?“, im Segment Telekommunikation geht es um zukünftige Erlösmodelle und -quellen jenseits der klassischen Telefonie.

Gespannt darf man auch auf die „Elefantenrunde“ zur „Die Zukunft des österreichischen Medienmarktes“ mit ORF-Generaldirektorin Dr. Monika Lindner, Standard-Herausgeber Oscar Bronner, Premiere-Chef Dr. Georg Kofler, SPÖ-Mediensprecher Dr. Josef Cap, Medienstaatssekretär Franz Morak und ATV-Geschäftsführer Franz Prenner sein.

Star-Speaker des Werbegipfels am dritten Tag ist James Best, einer der renommiertesten Kreativen der europäischen Werbeszene (DDB Großbritannien.) Bei diesem Themenbereich geht es um die Frage „Ist Creation noch ein Asset?“, sowie um die Konzentration im Media- und Mediengeschäft.

Erstmals nach drei Jahren wird wieder der Staatspreis für Werbung verliehen - live zum Abschluss der Medientage. Für Eröffnungsstatements konnten Wiens Bürgermeister Dr. Michael Häupl, Kammerpräsident KR Walter Nettig und Staatssekretär Franz Morak gewonnen werden. Am ersten Abend der Medientage lädt zudem SevenOne Media zur „Langen Nacht der Werbung.“

Die Österreichischen Medientage sind unbestritten das wichtigste und gleichzeitig brisanteste medien- und kommunikationspolitische Symposion des Jahres.

„Hier werden Trends nicht nur diskutiert und dargestellt, hier werden auch zukunftsweisende Konzepte präsentiert. Die Medientage sind mehr als nur eine Gesprächsplattform und ein Barometer der Medienlandschaft, sie setzen auch Impulse“, resümiert Hans-Jörgen Manstein, der die Veran-staltung gemeinsam mit News-Chef Rudi Klausnitzer konzipiert hat. „Zudem zeigt die Bandbreite der Teilnehmer und Referenten auf, wie vernetzt Kommunikation und Wirtschaft, Medien und Werbung, Kapital-interessen und innovatives Infotainment sind.“

Beginn der Medientage ist - vom 13. bis 15. Oktober - jeweils 9 Uhr. Heuer können erstmals Einzeltage besucht werden. Die Teilnahmegebühr beträgt für alle drei Tage 600 Euro, ein Zweitagespackage kommt auf 500 Euro, die Teilnahme am Werbegipfel am Schlusstag ist mit 160 Euro festgelegt. Das Programm der Medientage können Sie sich hier downloaden.

(max)

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