Damit Opfer nicht unsichtbar bleiben
 

Damit Opfer nicht unsichtbar bleiben

„Roland Berger Preis für Menschenwürde“ geht an Reporter ohne Grenzen, ROG, und die iranische Menschenrechtsanwältin und Friedensnobelpreisträgerin Shirin Ebadi.

Mit dem „Roland Berger Preis für Menschenwürde – zur Förderung eines friedlichen Miteinanders in der Welt“ ehrt die in München beheimatete Roland Berger Stiftung heuer bereits zum zweiten Mal herausragende Persönlichkeiten und Institutionen, die sich vorbildlich und erfolgreich um Achtung, Förderung und Schutz von Menschenwürde und Menschenrechten in einer weltweit offenen und friedlichen Gesellschaft verdient gemacht haben. Heuer wurden die Organisation Reporter ohne Grenzen, ROG, sowie die iranische Menschenrechtsanwältin und Friedensnobelpreisträgerin Shirin Ebadi für ihr Engagement geehrt.





Der 2008 gegründete Preis ist mit einer Million Euro dotiert: 900.000 Euro gehen an ROG für den Einsatz für Pressefreiheit und den Schutz verfolgter Journalisten. Mit 100.000 Euro werden die Aktivitäten von Shirin Ebadi zur Verteidigung der Menschenrechte unterstützt. Offiziell wird die Auszeichnung am 21. April 2009 vom deutschen Bundespräsidenten Horst Köhler bei einem Festakt in Berlin übergeben.
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