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DAB+: KommAustria schreibt Hörfunk-Frequenzen für Digitalradio aus

Verein Digitalradio Österreich
Die Ausschreibungen richten sich in erster Linie an Sendetechnik-Unternehmen, die Zulassungsanträge müssen allerdings ein zukünftiges Programmangebot enthalten.
Die Ausschreibungen richten sich in erster Linie an Sendetechnik-Unternehmen, die Zulassungsanträge müssen allerdings ein zukünftiges Programmangebot enthalten.

Anträge müssen bis spätestens 12. Juni bei der Medienbehörde eingereicht werden.

Die Medienbehörde KommAustria hat die Ausschreibungen für DAB+ veröffentlicht. Ausgeschrieben werden Zulassungen zur Errichtung und zum Betrieb einer bundesweiten digitalen terrestrischen Multiplex-Plattform und von lokalen oder regionalen Multiplex-Plattformen auf Basis einer weiteren, bundesweiten Frequenzbedeckung, die dafür aufgeteilt werden kann.

Die Ausschreibungen richten sich in erster Linie an Sendetechnik-Unternehmen, die Zulassungsanträge müssen allerdings ein zukünftiges Programmangebot enthalten. Das bedeutet, dass sich die Antragsteller bereits im Zuge der Bewerbung mit Hörfunkveranstaltern auf die Übertragung von Radioprogrammen zu einigen haben, informiert die Medienbehörde.

Anträge auf Erteilung der ausgeschriebenen Zulassungen müssen bis spätestens zum 12. Juni 2017, 13 Uhr, bei der Medienbehörde einlangen. Für ihre Entscheidungen hat die KommAustria dann ein halbes Jahr Zeit. Ein Regelbetrieb von DAB+ in Österreich ist nach Ausschreibung und Zulassung ab 2018 vorgesehen.
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