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Cybertron will profitabler werden und 150 Mitarbeiter abbauen

Trotz des verbesserten Ergebnisses im ersten Quartal 2001 will der börsenotierte Wiener Telekombetreiber in den kommenden Monaten fast die Hälfte seiner 382 Mitarbeiter entlassen.

Schwarze Zahlen waren es nicht, die Cybertron im ersten Quartal geschrieben hat. Trotzdem war das Betriebsergebnis vor Abschreibungen (EBITDA) von minus 1,5 Millionen Euro (ca. 20 Millionen Schilling) verbessert werden. Im 4. Quartal des vergangenen Jahres hat das EBITDA noch ein Minus von 8,8 Millionen Euro (121 Millionen Schilling) betragen. Trotzdem will der börsennotierte Wiener Telekombetreiber in den kommenden Monaten fast die Hälfte seiner 382 Mitarbeiter entlassen.

Den radikalen Personalschnitt sieht man als Mittel zum Zwecke der Profitabilitätssteigerung und des Erreichen des operativen Break-Evens, der nun an oberster Stelle stehe, so das Unternehmen in einer Aussendung. Alle Teile des Unternehmens würden nach Profitabilitätsgesichtspunkten durchleuchtet werden. Auf der Umssatzseite würde der Fokus nun verstärkt auf ertragsstarke Produkte und Kunden gelegt. Die Kosten versuche man durch eine deutliche Reduktion der Personalkosten zu senken. Konkret wird der Personalabbau mit dem verminderten technischen Netzbau, der Einführung neuer Softwaretools und das Outsourcing von großen Teilen des eigenen Call-Centers begründet. (rs)

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