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'Cumhuriyet': Journalistengewerkschaft appelliert an österreichische Bundesregierung

OÖ Nachrichten / Volker Weihbold

'Die Kollegen haben nichts anderes gemacht, als unabhängig zu berichten – Kritik selbstverständlich miteingeschlossen', so Vorsitzender Eike-Clemens Kullmann.

Heftige Kritik an der Verhängung von Haftstrafen gegen führende Journalisten der türkischen regierungskritischen Zeitung „Cumhuriyet“ übt die österreichische Journalistengewerkschaft in der GPA-djp. „Die Kollegen haben nichts anderes gemacht, als unabhängig zu berichten – Kritik selbstverständlich miteingeschlossen“, so Vorsitzender Eike-Clemens Kullmann. Zugleich fordert er die Bundesregierung auf, sich mit aller Kraft für die Freilassung der „Cumhuriyet“-Journalisten einzusetzen. 

Die Urteile seien ein weiterer Anschlag auf die Pressefreiheit in der Türkei. Das Land am Bosporus beweise damit, dass es kein Rechtsstaat mehr sei. Das Einzige, was offensichtlich auch für die Richter noch zähle, sei, „den Allmachts-Fantasien Erdogans gerecht zu werden“, ergänzt Kullmann.

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