Creditreform KMU-Umfrage: Es geht wieder aufw...
 
Creditreform KMU-Umfrage

Es geht wieder aufwärts

APA / DPA

Die Creditreform Wirtschafts- und Konjunkturforschung hat im Frühjahr 2021 rund 1.500 österreichische KMU nach der aktuellen Wirtschaftslage und den zukünftigen Erwartungen für die kommenden Monate befragt.

Die Talsohle der durch Corona ausgelösten Wirtschaftskrise scheint erreicht zu sein. Die österreichischen KMU beurteilten in den letzten sechs Monaten ihre Geschäftslage wieder positiver und die Geschäftserwartungen sind zuversichtlicher als im Vergleichszeitraum 2020.

Das Ergebnis des Creditreform Klimabarometers für das Frühjahr 2021 liegt mit plus 4 Punkten deutlich über dem Vorjahreswert (minus 2,0 Punkte) und damit wieder im positiven Bereich. Das Klimabarometer setzt sich aus den Einschätzungen der Befragten zum eigenen Betrieb, zur eigenen Branche sowie zur konjunkturellen Lage allgemein zusammen. Dabei fließen in die Gesamtbewertung des Konjunkturklimas sowohl die Äußerungen zur aktuellen Lage als auch zur zukünftigen Entwicklung ein.

Eine Erholung der Auftragsentwicklung halten viele Unternehmen für realistisch. Der Erwartungssaldo beträgt aus steigenden und sinkenden Aufträgen plus 1,1 Prozentpunkte und hat im Vergleich zum Vorjahr (minus 11,9 Prozentpunkte) zugelegt. Auch die künftige Umsatzlage beurteilen die befragten Betriebe heuer mit mehr Zuversicht im Vorjahr. Der Saldo aus steigenden und sinkenden Umsätzen erreichte plus 3,7 Prozentpunkte – nach minus 12,4 Prozentpunkten im Frühjahr 2020. So rechnen aktuell 26,7 Prozent der Mittelständler (Vorjahr: 19,2 Prozent) mit einem höheren und 23,0 Prozent (Vorjahr: 31,6 Prozent) mit einem geringeren Umsatzaufkommen.

Anders als im Vergleichszeitraum 2020, wo jedes fünfte Unternehmen Personal abgebaut hat, dürfte in den nächsten Monaten die Zahl der Beschäftigten in den mittelständischen Unternehmen steigen. Der Erwartungssaldo beträgt heuer plus 7,4 Prozentpunkte (Vorjahr: minus 4,4 Prozentpunkte). Ihr Personal aufstocken möchten 20,9 Prozent der Betriebe (Vorjahr: 15,2 Prozent), während 13,5 Prozent (Vorjahr: 19,6 Prozent) mit Personalrückgängen rechnen. Außerdem wollen über 51 Prozent nun auch wieder investieren, um 5 Prozentpunkte mehr als noch vor der Krise.
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