Corona-Krise: Kündigungswelle bei britischen ...
 
Corona-Krise

Kündigungswelle bei britischen Medien

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Guardian streicht 180 Arbeitsplätze, BBC will sich von mehr als 500 Mitarbeitern trennen.

Die BBC machte den Anfang, Daily Mirror und Daily Express folgten prompt. Auf britische Medien rollt eine Kündigungswelle zu. Nun hat auch die Tageszeitung Guardian angekündigt, 180 Arbeitsstellen abzubauen, allein 70 davon in der Redaktion. 

Grund seien die sinkenden Anzeigenerlöse, die auch beim Guardian in der Corona-Krise eingebrochen sind, so das Unternehmen. Alleine im laufenden Geschäftsjahr rechnet man mit einem Einnahmenrückgang von 25 Millionen Pfund (rund 28 Millionen Euro). Bereits in der vergangenen Woche hat der Reach-Verlag den Abbau von mehr als 500 Arbeitsplätzen wegen krisenbedingten Einnahmenrückgängen angekündigt. Das Unternehmen bringt unter anderem den Daily Mirror, Daily Express und den Daily Star heraus.


Auch die öffentlich-rechtliche BBC ist weiter auf Sparkurs. Das bereits geplante Sparpaket, das den Wegfall von rund 450 Arbeitsplätzen vorsah, wurde aufgeschnürt. Nun sollen sogar mehr als 500 Stellen bei der BBC wegfallen.

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