Corona-Bilanz: ORF online mit Rekorden
 
ORF / Hans Leitner
ORF-Online-Chef Thomas Prantner freut sich über "historische Höchstwerte".
ORF-Online-Chef Thomas Prantner freut sich über "historische Höchstwerte".

Die Online-Dienste des öffentlich-rechtlichen Senders bilanzieren ein Monat Corona-Krise: 176 Millionen Visits für orf.at, 20 Millionen für die TVthek. Im Fernsehen erreichte man 93 Prozent der TV-Bevölkerung.

Das erhöhte Informationsbedürfnis in Zeiten von Corona spiegelt sich auch in der Nutzung der Online-Angebote des ORF, die das Unternehmen heute via Aussendung zusammenfasste. Demnach kam die ORF-TVthek laut interner Statistik vom 15. März bis 14. April in Summe auf 20,2 Millionen Visits - ein Tageschnitt 2,4-mal so hoch wie 2019. Stärkster Tag war dabei der 15. März mit 1,4 Millionen Visits – der im Übrigen historisch höchste Tageswert für die TVthek. An der Spitze des Top 10-Rankings der Livestreams zum Thema Corona liegt die Pressekonferenz von Bundeskanzler Sebastian Kurz vom 13. März mit einer Durchschnittsreichweite von 100.568 Sehern / Usern.

Laut Online-Bewegtbild-Messung der AGTT erzielten die Live-Stream-Angebote und Video-on-Demand-Angebote auf der TVthek und auf anderen ORF.at-Seiten inklusive Apps vom 15. März bis 15. April in Summe insgesamt 13,5 Millionen Nettoviews, 79 Millionen Bruttoviews und 325 Millionen Nutzungsminuten. Die Corona-Berichterstattung führte damit zu 1,9- bis 2,4-mal höheren Tagesdurchschnitten als 2019.

'Blaue Seite' mit Höchstwerten

Die Berichte zum Thema Coronavirus erzielten auf orf.at und in der dazuhörigen App vom 15. März bis 16. April über 240 Millionen Page-Impressions. Dazu kommen im selben Zeitraum 42 Millionen Page-Impressions für die Coronavirus-Meldungen der Landesstudios. Das gesamte Network erzielte vom 15. März bis 14. April in Summe 176 Millionen Visits. Der Tagesdurchschnitt liegt damit 1,8-mal so hoch wie im Jahr 2019. Und auch der Teletext steigerte seine Reichweite um über 20 Prozent auf 565.000 Leser pro Tag.

Thomas Prantner, Stellvertretender Direktor für Technik, Online und neue Medien, zu den aktuellen Höchstzahlen in der Nutzung der Online-Dienste: "Das ORF-Onlineangebot leistet während der Corona-Krise einen entscheidenden Beitrag zur umfassenden und aktuellen Information der User/innen in unserem Land – das zeigen die Millionen Zugriffe und Abrufe auf ORF.at und auf der ORF-TVthek. Österreichs größte Videoplattform hat sich mit rund 130 Live-Stream-Angeboten von Pressekonferenzen und Statements zur Corona-Krise, Sonder-Themenschwerpunkten und dem eigens für Schüler/innen konzipierten Angebot zur 'Freistunde' in ORF1 als unverzichtbares Informations- und Servicemedium erwiesen."

224 Sondersendungen im TV

Schon vergangene Woche zog das ORF-TV Bilanz über einen Monat Corona-Krise. Demnach zeigte das ORF-Fernsehen bis dahin 224 Sondersendungen in einer Länge von 185 Stunden. Insgesamt erreichten diese Infosendungen 7,008 Millionen Zuseherinnen und Zuseher (weitester Seherkreis), das entspricht 93 Prozent der heimischen TV-Bevölkerung ab 12 Jahren. Plus: 46 der ORF-Infosendungen verzeichneten mehr als zwei Millionen Seherinnen und Seher, 127 Sendungen mehr als eine Million.
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