Community-Sender: Okto TV-Chef sieht seinen S...
 
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Okto TV-Chef sieht seinen Sender 'mittlerweile überm Berg'

APA
Okto-Geschäftsführer Christian Jungwirth
Okto-Geschäftsführer Christian Jungwirth

Nach dem Förderstopp seitens der Gemeinde Wien und personellem Aderlass blickt Okto-TV-Geschäftsführer Christian Jungwirth wieder positiv in die Zukunft.

Okto TV hat turbulente Monate hinter sich. Nachdem die Stadt Wien ihre Förderung für den Wiener Community-Sender überraschend eingestellt hatte - zuletzt betrug diese 500.000 Euro -, war dessen Zukunft höchst ungewiss. Nach einem personellen Aderlass und einer eingeleiteten Transformation "sind wir mittlerweile überm Berg", sagte Okto-TV-Geschäftsführer Christian Jungwirth im APA-Gespräch.

'Qualität geht vor Geschwindigkeit'

So mancher Kooperationsschwerpunkt wurde mittlerweile ausgebaut, und auch die Förderzusage aus dem Topf des Nichtkommerziellen Rundfunkfonds fiel in erhoffter Höhe aus. Kein Geld fließt dagegen vorerst im Rahmen der Digitalisierungsförderung an den Sender. Die Förderentscheidungen wurden am Dienstag erstmals veröffentlicht, Okto TV schien nicht auf. Das liegt daran, dass man noch Adaptierungsvorschläge der RTR einarbeiten wollte und die Förderung somit erst beim 2. Call beantrage. "Qualität geht vor Geschwindigkeit", so Jungwirth. Gespräche mit der Stadt Wien gibt es nicht. "Es ist uns klar kommuniziert worden, dass man nicht vorhabe, die Finanzierung wieder aufzunehmen", sagte der Geschäftsführer.

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