CNN-Preise für Nachwuchsjournalisten verliehe...
 

CNN-Preise für Nachwuchsjournalisten verliehen

Hauptpreis an drei ARD-Journalisten - Foto-Preis an Fabian Weiß für Bildreportage im Magazin der Österreichischen Liga für Menschenrechte

Der US-Fernsehsender CNN hat mehrere Nachwuchsjournalisten in München mit dem CNN Journalist Award ausgezeichnet. Der Hauptpreis ging am Donnerstagabend an die ARD-Journalisten Matthias Deiß, Eva Müller und Anne-Kathrin Thüringer. Den Foto-Preis bekam Fabian Weiß für seine Bildreportage über lesbische Frauen in China im Magazin der Österreichischen Liga für Menschenrechte.

Deiß, Müller und Thüringer wurden für die Dokumentation "Acht Türken, ein Grieche und eine Polizistin" über die Opfer des NSU-Terrors als "CNN Journalists of the Year 2013" ausgezeichnet. Die Jury wertete die Dokumentation als Beispiel für zeitintensiven, gut recherchierten und investigativen Journalismus. Zuvor hatten die drei Journalisten den Preis in der Kategorie TV gewonnen.

Den Preis in der Kategorie Radio bekam Sabine Rossi für ihren WDR-Beitrag "Anruf aus Damaskus". Dafür hatte die Journalistin monatelang in engem Kontakt mit einem jungen Familienvater in der syrischen Hauptstadt gestanden. In 46 Anrufen berichtete er von der Lage dort.

In der Print-Sparte wurde Takis Würger für seinen "Spiegel"-Artikel "Das verlorene Bataillon" ausgezeichnet. Er begleitete dafür eine Einheit deutscher Scharfschützen in Afghanistan.

In diesem Jahr gab es auch wieder Preisträger in der Kategorie Online. Salome und Lukas Augustin wurden für ihren Beitrag "Afghanistan - Touch down in flight" in der iPad-Ausgabe der "Süddeutschen Zeitung" ausgezeichnet. Im vergangenen Jahr hatte kein Bewerber in dieser Sparte die Erwartungen der Jury erfüllen können.

Der "CNN Journalist Award" ist der Nachwuchspreis für Auslandsjournalismus von CNN International und prämiert jährlich herausragende Beiträge von Nachwuchsjournalisten. In diesem Jahr wurde er zum achten Mal verliehen. Teilnehmen können Journalisten, die zum Zeitpunkt der Veröffentlichung ihrer Beiträge nicht älter als 34 Jahre waren.

(APA/dpa)
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