Christiane zu Salm verlässt Burda
 

Christiane zu Salm verlässt Burda

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Fabrizio D'Angelo verlässt den Mailänder Mondadori-Verlag und wechselt zu Hubert Burda Media nach München.
Fabrizio D'Angelo verlässt den Mailänder Mondadori-Verlag und wechselt zu Hubert Burda Media nach München.

Mondadori-Manager Fabrizio d'Angelo übernimmt die Geschäftsführung der Burda Holding International.

Crossmedia-Vorstand Christiane zu Salm kehrt Hubert Burda Media den Rücken. Die ehemalige Neun-Live-Chefin war erst im April zu Burda gekommen - mit dem Auftrag, sich um eine bessere Verzahnung von Print und Online zu kümmern und für das Unternehmen eine Angebots- und Vermarktungsplattform zu entwickeln. Ihr Abgang könnte, Medienberichten zufolge, mit der Rückkehr von Philip Welte in den Burda-Vorstand zusammenhängen. Ihm wurden nämlich die Verantwortlichkeiten für den Vermarkter Burda Community Network, der bisher zu Salm unterstand, übertragen. Weiters war Salm für die Bereiche R&D, Marketing & Communications, Sixth Floor Productions, Burda Interntet TV Productions sowie die verlagsnahen digitalen Beteiligungen und zukünftigen TV-Aktivitäten verantwortlich. Ihr wurden auch das Portfolio bei der Burda Direct Group in Offenburg von Ex-Vorstand Jürgen Todenhöfer vererbt. Philip Welte wird mit 1. Dezember 2008 den gesamten Vorstandsbereich Crossmedia übernehmen.

Weitere interessante Neuerungen gibt es aus dem International-Bereich des Verlages zu berichten. Fabrizio d'Angelo, bisher Head of International Activities bei Arnoldo Mondadori in Mailand übernimmt mit 1. Dezember neben Vorstand Paul-Bernhard Kallen die Geschäftsführung der Burda Holding International - diese verlegt an die 40 Titel unter anderem in Frankreich, Asien und der Türkei. D'Angelo war unter anderem bei Mondadori maßgeblich für die Lizenzvergabe des italienischen Modemagazins Flair an ahead Media, alias Alexander Geringer, verantwortlich.
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