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CEO-Ranking der Medienpräsenz: Wolfgang Eder präsentester Chef Österreichs, nur drei Frauen unter Top-50

APA-DeFacto
Zum zweiten Mal in Folge platzieren sich OMV-CEO Rainer Seele und ÖBB-Chef Andreas Matthä unter den fünf sichtbarsten CEOs Österreichs.
Zum zweiten Mal in Folge platzieren sich OMV-CEO Rainer Seele und ÖBB-Chef Andreas Matthä unter den fünf sichtbarsten CEOs Österreichs.

Der im Sommer dieses Jahres zurückgetretene Vorstandsvorsitzende der voestalpine, belegt im aktuellen CEO-Ranking von APA-DeFacto den ersten Platz. Unter den präsentesten 50 CEOs Österreichs finden sich wie in der Vorperiode nur drei Frauen.

Für das Ranking hat APA-DeFacto 1,26 Mio. Beiträge aus heimischen Tageszeitungen, Magazinen sowie Nachrichtenformaten von ORF, ATV und Puls4 ausgewertet. In den Indexwert über die "mediale Sichtbarkeit" fließen einerseits die Anzahl der Erwähnungen, andererseits die "Intensität" der Berichterstattung ein. Dazu werden die Anzahl namentlicher Erwähnungen im Verhältnis zur Artikellänge bzw. die Position des Akteurs oder der Akteurin im Text herangezogen. Das Resultat ist ein Indexwert, der für die Zeit von 1. Oktober 2018 bis 30. September 2019 ausgewertet wurde.

Mit insgesamt 580 Beiträgen und einem Präsenzindex von 2,38 Punkten findet sich Eder zum ersten Mal an der Spitze der sichtbarsten CEOs Österreichs. Besonders die Zepter-Übergabe an seinen Nachfolger Herbert Eibensteiner (Platz 17/Index: 0,71) sowie das Formel-E-Engagement der voestalpine (HORIZONT berichtete) sind maßgeblich verantwortlich für die Präsenz des ehemaligen Voest-Chefs.

ORF-Generaldirektor Wrabetz belegt mit 2,18 Punkten den zweiten Platz. Seine Medienpräsenz fällt für den aktuellen Analysezeitraum – ausgehend von einem sehr hohen Niveau in der Vorperiode – um rund 30 Prozent geringer aus. Am stärksten ist das Beitragsaufkommen im Ressort Innenpolitik gesunken. Dietrich Mateschitz verbucht als Drittplatzierter mit einem Indexwert von 1,81 Punkten den zweiten Rückgang seiner Medienpräsenz in Folge (Index 2017: 3,20/2018: 2,42). Der Red-Bull-Chef verzeichnet mit einem Anteil von 40 Prozent die meisten seiner Erwähnungen nach wie vor im Ressort Sport und baut diesen prozentuell sogar noch aus.

Unter den präsentesten 50 CEOs Österreichs finden sich wie in der Vorperiode nur drei weibliche Unternehmenslenkerinnen. Bettina Glatz-Kremsner, Generaldirektorin von Casinos Austria und den Österreichischen Lotterien, ist nicht nur die höchstgereihte Neueinsteigerin, sondern mit Rang zwölf die bestplatzierte Frau. Das ist auch die höchste Platzierung einer Frau in allen bisherigen CEO-Rankings von APA-DeFacto. VIG-CEO Elisabeth Stadler (Platz 20/Index: 0,61 Punkte) und  Infineon-Austria-Chefin Sabine Herlitschka (Platz 21/Index: 0,60) verbessern ihre Platzierungen deutlich.

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