Callagy steht ÖAK vor
 

Callagy steht ÖAK vor

Die Österreichische Auflagenkontrolle erhält mit Sybille Callagy eine neue Präsidentin, Rudolf Wolfbauer zieht sich in den Ruhestand zurück.

Der langjährige Präsident der Österreichischen Auflagenkontrolle (ÖAK), Rudolf Wolfbauer, zieht sich in den Ruhestand zurück – zur neuen Vorsitzenden des Vereins ÖAK wurde einstimmig die Mediaedge:cia-Chefin Sybille Callagy gewählt. Als Vizepräsidenten wurden im Zuge der ÖAK-Generalversammlung am 29. Jänner 2004 Raimund Jacoba (Gewinn-Verlag) und Erwin Vaskovich (Aegis Media) bestätigt.

Glücklich sei man über die Entwicklung der Auflagenkontrolle, sagt Wolfbauer bei seinem Abschied: Seit Gründung der ÖAK 1993 habe sich die Anzahl der ausgewiesenen Printtitel von 46 auf 227 gesteigert. Einziger "Schönheitsfehler": Dass die Verlagsgruppe News zwar weiterhin Mitglied der ÖAK sei, seine Auflagen aber in einer eigenen Auflagenkontrolle ausweise. "Es stört uns", sagt auch die Neo-Präsidentin Callagy über die Abwesenheit der Auflagen des größten Magazinverlags des Landes. Schon nächste Woche sollen die Gespräche über eine mögliche Annäherung zwischen ÖAK und News-Verlag weitergehen. Callagy schließt da auch eine erneute "kleine Reform" der mit 1. Jänner in Kraft getretenen grundlegende ÖAK-Reform – Hauptstreitpunkt mit der Verlagsgruppe News - nicht aus.

(jed)

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