Burda klagt "Maxima"-Export "Laviva"
 

Burda klagt "Maxima"-Export "Laviva"

Die neue Kundenzeitschrift des REWE-Konzerns in Deutschland soll wie ein Plagiat von "Freundin" anmuten.

Der Freundin Verlag aus dem Burda-Konzern hat am vergangenen Freitag beim Landgericht München gegen die neue Kundenzeitschrift "Laviva" der Rewe-Group eine einstweilige Verfügung erwirkt. Demnach wird Rewe untersagt, weiterhin mit dem Slogan "Die beste Freundin ist nichts gegen Laviva" zu werben. Desweiteren geht es auch um das Verbot von "der Freundin nachempfundenen redaktionellen Seiten", berichtet der "Kontakter". "Das Gericht sieht in der Aufmachung von 'Laviva' mitunter einen deutlichen Verstoß gegen das Wettbewerbsrecht", so Freundin-Verlagsgeschäftsführer Henning Ecker. Sollte Rewe auf die Forderungen von Burda nicht eingehen, könnte dies in einem Vertriebsverbot von Laviva gipfeln, so Ecker. Die Rewe Group hatte von dem Frauen- und Lifestlye-Titel rund 700.000 Exemplare drucken lassen. "Laviva" wurde -zumindest konzeptionell- auf Basis des Erfolgs der "Maxima" von Rewe-Austria in Deutschland gelauncht.
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