Burda, Dr. Hubert, Medienfürst
 

Burda, Dr. Hubert, Medienfürst

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Einen Blick hinter die Kulissen des Imperiums des Hubert Burda hat die Münchner Journalistin Gisela Freisinger (Die Zeit, Transatlantik, FAZ-Magazin, Stern, Capital) gewagt.

Einen Blick hinter die Kulissen des Imperiums des Hubert Burda hat die Münchner Journalistin Gisela Freisinger (Die Zeit, Transatlantik, FAZ-Magazin, Stern, Capital) gewagt. Und ein Imperium ist es in der Tat, das der Sohnemann von Franz und der kürzlich verstorbenen Aenne Burda aufgebaut hat: Sein "Reich" umfasst 239 Zeitungen und Zeitschriften in 19 Ländern. Sein Vermögen wird auf über zwei Milliarden Euro geschätzt, was ihm in der Forbes-Liste der weltweit Reichsten einen der vordersten Plätze sichert. Dass Gisela Freisinger ihr Werk "Hubert Burda – Der Medienfürst" betitelt, kommt nicht von ungefähr, regiert der Bruder von Franz und Frieder seinen Verlag doch wie ein Fürst. Legendär ist sein Coup, mit Focus die Vorherrschaft des Spiegel gebrochen zu haben, bekannt sein Engagement für Literatur, Kunst und Wissenschaften, gefürchtet seine Pamphlete zur Medienpolitik und zur Politik im Allgemeinen. Freisinger erzählt in "Hubert Burda – Der Medienfürst" die ungewöhnliche Geschichte des einstigen Chefredakteurs der Bunten, der zuletzt mit dem Kauf der Verlagsgruppe Milchstraße von sich reden machte, lässt dabei aber die kritische Distanz nicht zu kurz kommen.

gisela freisinger Hubert Burda – Der Medienfürst Campus Verlag, Frankfurt/Main 2005, 435 Seiten, 25,60 Euro, ISBN 3-593-37417-X

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