Bundesweite Privatfernseh-Lizenz an ATV
 

Bundesweite Privatfernseh-Lizenz an ATV

Die österreichweite Privat-TV-Lizenz geht an den Wiener Sender ATV.

Das Rennen um die österreichweite terrestrische Privatfernseh-Linzenz ist entschieden. Die KommAustria hat die Lizenz für zehn Jahre an ATV vergeben.



Ursprünglich hatte es sieben Bewerber um bundesweites Privatfernsehen gegeben: Neben der ATV Privatfernseh GmbH noch die Mainstream Media GmbH & Co KG, Stream S.p.A., die Kanal 1 Fersehbetriebsgesellschaft mbH, Ganymedia Network GmbH sowie den Grazer Videoproduzenten Andreas Sattler und Franz Josef Glasl aus dem niederösterreichischen Karnabrunn.



Der Antrag von Stream S.p.A. wurde von der KommAustria zurükgewiesen, da es sich offensichtlich um ein gefälschtes Bewerbungsschreiben handelte. Goldstar-TV-Macher Gottfried Zmeck zog seine Bewerbung für Mainstream Media von sich aus zurück.



In den vergangenen Wochen versuchten sich die ATV-Mitbewerber zu einer Interessensgemeinschaft zu formieren, um gemeinsam gegen ATV Stimmung zu machen und gebündelt als Bewerber um die Lizenz anzutreten. Bereits im Dezmber des Vorjahres hatte nämlich der Rundfunkbeirat eine Empfehlung für ATV abgegeben.



Die ATV-Gesellschafter: Concord Media 26 Prozent (früher 25), Tele München FernsehgembH 7 Prozent, Ingebe (BAWAG) 29,48 Prozent (früher 25), SBS 20 Prozent (früher 25), UPC 13 Prozent (früher 25), Erste Bank (2,52 Prozent). Generali 2 Prozent. Hinter Concord Media und Tele München steht der aus Österreich stammende Fernseh- und Filmmanager Dr. Herbert Kloiber.

(as)

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