Britische Studenten erhacken sich Zugang zu D...
 

Britische Studenten erhacken sich Zugang zu Daten von Bankkunden

Michael Bond und Richard Clayton entdeckten Sicherheitslücke bei IBM-Computer, der besonders im Bank-Bereich für die Speicherung von Kundendaten verwendet wird.

Zwei Studenten der britischen Cambridge-Universität haben nach Angaben der Universität eine Sicherheitslücke bei einem IBM-Computer entdeckt, der etwa im Bank-Bereich zur Speicherung von hochsensiblen Kunden-Daten und für den E-Commerce genutzt wird. Die graduierten Studenten der Computerwissenschaft, Michael Bond und Richard Clayton, hätten Programme entwickelt, mit denen es möglich sei, sich in einen IBM-Banken-Computer einzuklinken, der bisher als vollkommen sicher gegen Hacker-Angriffe gälte, hieß es in der Mitteilung vom Donnerstag.

Die Studenten Michael Bond und Richard Clayton von der britischen Cambridge-Universität haben den Konzern IBM nach eigenen Angaben über ihren "Hacker-Erfolg" informiert: Die beiden haben ein Programm entwickelt, das es dem User erlaubt, in einen IBM-Banken-Computer einzudringen,der bisherher als vollkommen sicher gegen Hacker-Angriffe galt. "Wir haben einen Weg gefunden, wie ein unehrenhafter Bankangstellter das Computersystem einer Bank so manipulieren könnte, dass er die Persönliche Identifikationsnummer (PIN) von allen Kunden rauskriegen kann", erzählt Bond. Mit den Nummern lassen sich beliebig viele Scheckkarten fälschen. Die Studenten wollten dem Konzern nach eigenen Angaben keinerlei Schaden zufügen. Vielmehr wollten sie Vorschläge machen, um das Problem zu beheben. Eine Sprecherin des Konzerns sagte, im normalen Bankbetrieb gebe es Sicherheitsmechanismen, die einen derartigen Angriff auf den Bank-Computer verhinderten. Der Erfolg der Studenten stamme aus einer "Laborsituation". (rs)

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