Blick auf das TV der Zukunft
 

Blick auf das TV der Zukunft

FH St. Pölten / Mario Ingerle
Medien
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Die c-tv-Konferenz der FH St. Pölten hat sich heuer dem Thema gewidmet, wie sich Fernsehen ändern muss, um für die Generation Z der heute 20-Jährigen attraktiv zu bleiben. Die Antwort: erheblich - und vielleicht zum Besseren.

Die bereits zehnte Ausgabe der jährlichen c-tv-Konferenz der FH St. Pölten widmete sich heuer Formaten und Produktionsmethoden vor allem für die Serien der Zukunft. "Die Konferenz zeigte auf, wie stark sich die TV-Produktion durch die Generation Z, also die Unter-20-Jährigen, verändern wird“, sagt Rosa von Suess, Organisatorin der Konferenz und Leiterin des Ausbildungsfernsehens c-tv an der FH. 

Die Schweizer Expertin für digitale und Social-Media-Formate, Sandra Lehner, prophezeite etwa, die Generation Z werde "alles ändern, was wir als Fernsehen kennen und was Fernsehen sein kann". Sie zitierte etwa eine Studie des Videoportals Hulu, wonach für 70 Prozent der Generation Z „fernsehen“ bedeutet, etwas online zu streamen – egal zu welchem Inhalt, auf welchem Portal und mit welchem Gerät.

An komplexeres Storytelling gewöhnt

Von Suess verwies ihrerseits auf die positiven Aspekte eines neuen Mediennutzungsverhaltens: Der europäische Serienmarkt etwa sei insgesamt größer und lokaler geworden; auch seien die Anforderungen an die Qualität höher geworden: Innovatives Storytelling, das bisher oft dem Experiment und Freiraum von kurzen digitalen Inhalten vorbehalten war, sei der Generation Z geläufig und werde damit künftig auch für große Produktionen relevant werden.

Die c-tv-Konferenz ist eine Veranstaltung des Departments Medien und Digitale Technologien sowie des Ausbildungsfernsehens c-tv der FH St. Pölten. c-tv liefert aktuelle TV-Beiträge ebenso wie Kurzfilme und Pilotsendungen. Es sieht sich selbst als "Fernsehen für junge SeherInnen, Versuchslabor für neue TV-Formate und Experiment mit dem Medium Fernsehen". Gesendet wird via Okto, ORF III, BR alpha und als Webstream.

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