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Blackstone erwägt Einstieg in Thomson-Reuters-Sparte

APA/AFP
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Der US-Finanzinvestor ist Insidern zufolge in Gesprächen zum Kauf der Mehrheit an der umsatzstärksten Sparte des Nachrichten- und Datenanbieters Thomson Reuters.

Es gehe um die Übernahme von 55 Prozent des Bereichs Financial & Risk (F&R) für mehr als 17 Mrd. Dollar (13,73 Mrd. Euro), sagten drei mit der Sache vertraute Personen am Dienstag.




Die Sparte bietet Nachrichten, Daten und Analytik für Banken und Investmenthäuser in aller Welt. Sie steht für mehr als die Hälfte des Umsatzes im Konzern. Die internationale Nachrichtenagentur Reuters solle aber in den Händen von Thomson Reuters bleiben.




Der Verwaltungsrat von Thomson Reuters werde sich wohl noch am Dienstag treffen, um über das Angebot zu beraten, sagten die Insider. Thomson Reuters teilte am Montag mit, der Konzern sei in fortgeschrittenen Gesprächen mit Blackstone bezüglich einer Partnerschaft. Zu weiteren Details äußerte sich die Firma nicht. Eine Sprecherin für Blackstone lehnte eine Stellungnahme ab.




Käme es zu dem Verkauf, wäre dies der größte Einschnitt bei Thomson Reuters seit 2008. Damals hatte der kanadische Thomson-Konzern die britische Nachrichtenagentur Reuters für 8,7 Mrd. Pfund (9,89 Mrd. Euro) gekauft. Das waren zum damaligen Umrechnungskurs rund 17 Mrd. Dollar.
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