BKS entscheidet zu Gunsten von Puls City TV
 

BKS entscheidet zu Gunsten von Puls City TV

Der Bundeskommunikationssenat bestätigt die Kanal-Sharing-Entscheidung der KommAustria.

Die lang ersehnte Entscheidung des Bundeskommunikationssenats in Sachen Puls City TV ist gefällt: In seiner Juli-Sitzung bestätigte der Senat die Entscheidung der Medienbehörde KommAustria – der ORF darf auf dem für den Wiener Ballungsraumsender Puls vorgesehenen Kanal 34 nur tägliche 28 Minuten senden. Wie berichtet müssen Puls und ORF künftig auf derselben Frequenz funken: Von 19.00 bis 19.25 Uhr sendet der Küniglberg seine tägliche Bundeslandsendung "Wien heute", der Rest der Frequenz wird mit Wiener Lokalprogramm der Puls City TV-Macher bespielt. Auch tägliche Ankündigungsminuten sah die Entscheidung der KommAustria über das Frequenz-Sharing vor: Von 15.37 bis 15.40 Uhr dürfe der ORF werktags senden. "Zu wenig" entschied der Küniglberg – und legte Berufung ein. Gefordert wären zumindest 45 abendliche "Bundesland heute"-Minuten - die Werbezeiten vor und nach der Sendung inklusive. Die Berufung des ORF wurde nun vom BKS "im wesentlichen abgewiesen". Die Entscheidung kann beim Verwaltungsgerichtshof oder Verfassungsgerichtshof angefochten werden.

(jed)

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