Reichweitenmessung: Alle Stimmen zur Media An...
 
Reichweitenmessung

Alle Stimmen zur Media Analyse 2019

Adobe Stock / Orlando Bellini

Der HORIZONT hat die Reaktionen auf die Ergebnisse der aktuellen Media Analyse zusammengefasst.

Diese Meldung wird laufend aktualisiert.

RMA regional und national reichweitenstark

Die aktuelle Media Analyse bescheinigt den RMA eine Gesamtreichweite von 46,8 Prozent, das entspricht etwa 3.510 wöchentlichen Lesern. "Gerade auch jetzt, in dieser herausfordernden Situation, bieten unsere Medien Nachrichten aus der Region für die Region und wir sehen, dass das Interesse der Menschen an aktuellen Informationen über die nähere Umgebung enorm hoch ist”, meint RMA-Vorstand Georg Doppelhofer in Bezug auf die derzeitige Ausnahmesituation. Die RMA seien sich ihrer Verantwortung hierbei sehr bewusst. RMA-Vorstand Gerhard Fontan fügt hinzu: "Wir nehmen in den Regionen aktiv eine gestaltende Rolle ein, fördern bestehende Initiativen und setzen selbst Maßnahmen. Neben etablierten Formaten wie den Regionalitätspreisen, für die beste Geschäftsidee und 'Träum dein Wien' entstehen aktuell neue Initiativen wie #schautaufeinander und Maßnahmen zur Unterstützung des lokalen Onlinehandels, mit denen wir auf die Ausnahmesituation im Land eingehen und einen Beitrag zur Bewältigung dieser leisten."

'Die Presse' stabil

Weitgehend stabil sind die Reichweiten für die Presse. Nationals (Mo-So) erreicht die konservative Tageszeitung 4,2 Prozent (2018: 4,6 Prozent) und damit 317.000 Leser. Die Presse am Sonntag erreicht 4,3 Prozent (2018: 4,6 Prozent) national, also 322.000 Leser.  "In diesen Zeiten ist Qualitätsjournalismus, und damit verlässliche, hochwertige und gut recherchierte Nachrichten, von unerlässlicher Relevanz für unsere Leser ‒ darauf können sie sich verlassen. Die heute veröffentlichte Analyse bestärkt uns darin, weiterhin dem Anspruch auf besten Journalismus treu zu bleiben", so Rainer Nowak, Chefredakteur, Herausgeber und Geschäftsführer der Presse, über die aktuelle Media-Analyse-Zahlen.Herwig Langanger, Vorsitzender der Presse-Geschäftsführung, über das Ergebnis: "Eine konstante Leserzahl ist eine positive Bilanz. Die Presse, Die Presse am Sonntag und unser digitales Angebot sind ideale Plattformen insbesondere in Krisenzeiten. Wir können das Mediennutzungsbedürfnis unserer Leser stets bestens abdecken."

'Österreich'/'oe24'-Kombi mit signifikantem Plus

Die Österreich/oe24-Kombi erreicht in der neuen Media Analyse 2019 eine Reichweite von 8,8 Prozent und eine Leserzahl von 662.000. Das ist ein signifikantes Plus von 0,8 Prozent-Punkten Reichweite und 64.000 Leser.
"Besonders reichweitenstark ist die Österreich/oe24-Kombi in Wien mit 19,5 Prozent und 311.000 Lesern, das ist ein Plus von 1,2 Prozent-Punkten und 22.000 Lesern gegenüber dem in der MA 2018 veröffentlichten Wert", heißt es in einer Aussendung von Österreich. Weiter hebt der Verlag hervor, dass die reine Kaufzeitung Österreich (nur noch Kauf-Abonnenten und Einzelverkauf) 5,2 Prozent Reichweite und 392.000 Leser erreicht. Österreich" ist damit laut Media Analyse sogar reichweitenstärker als der Gratis-Titel oe24, der zusätzlich zur Kaufzeitung noch 4,8 Prozent Reichweite und 363.000 Leser erreicht", kommentiert das Büro Fellner. 

'Krone' bleibt auf exakt selbem Niveau wie 2018

Bei der Kronen Zeitung wiederum sieht man sich "einmal mehr als Reichweiten-Kaiser unter den österreichischen Tageszeitungen". 2,041 Millionen Österreicher lesen das Blatt täglich, rund 45 Prozent aller Tageszeitungsleser würden sich, so verkündet die Mediaprint für die Krone entscheiden. Die nationale Reichweite von 27,2 Prozent liegt auf exakt demselben Niveau wie 2018. Krone-Geschäftsführer Mag. Gerhard Valeskini betont diese Sonderstellung: "Seit mehr als 60 Jahren steht die Kronen Zeitung für Mut, Haltung und Unabhängigkeit. Diese journalistischen Grundwerte sind im genetischen Code der Medienmarke Krone verankert." Und weiter: "Eine verständliche, informative und verantwortungsbewusste Berichterstattung gibt unseren mehr als 2 Millionen LeserInnen Orientierung. Damit ist die Kronen Zeitung nicht nur die mit Abstand größte Tageszeitung Österreichs, sondern auch eine der reichweitenstärksten Zeitungen der Welt." 

'Kurier' sieht sich im 'Qualitäts-Spitzenfeld'

Der zweite Tageszeitungstitel innerhalb der Mediaprint, der Kurier, darf sich in der aktuellen MA über 7,0 Prozent Reichweite und 526.000 Leser freuen. Im Segment der Qualitätstageszeitungen positioniere man sich damit einmal mehr im Spitzenfeld. Mit der "Stammausgabe" erreiche der Kurier in Ostösterreich sogar 13,3 Reichweite. Geschäftsführer Thomas Kralinger stellt in seinem Statement aber weniger die aktuellen Zahlen, als die derzeit schwierige Situation in den Mittelpunkt und er betont die Rolle traditioneller Medien: "Unsere MitarbeiterInnen stehen, wie viele andere in diesem Land, an vorderster Front, um die ÖsterreicherInnen mit geprüften Informationen zu versorgen, von unseren RedakteurInnen bis zu den HauszustellerInnen. Während in den sozialen Netzwerken wieder einmal Falschmeldungen und Panikmache kursieren, versorgen wir unsere LeserInnen in den Printprodukten, e-paper und Digitalangeboten unaufgeregt mit verlässlichen und überprüften Informationen. Die Leistungen der klassischen Medienhäuser als Teil der kritischen Infrastruktur war schon lange nicht so deutlich spürbar."

Gratis-Sieger 'Heute'

Heute weist in der aktuellen Media Analyse eine Reichweite von 12,2 Prozent oder 913.000 tägliche Lesern auf und kann seine Position damit im Vorjahresvergleich ausbauen (11,6 Prozent 2018). Damit entscheidet die Gratis-Zeitung den Wettkampf gegen die Österreich/oe24-Kombi für sich. Auch im Heimmarkt Wien punktet Heute: Nach 28,2 Prozent im Jahr 2018 wird nun eine Reichweite von 29,1 Prozent ausgewiesen, das sind 464.000 Leser. "Gerade in Zeiten wie diesen beweist das Blattkonzept von Heute seine Stärken. Unaufgeregte, sachliche Information ohne Alarmismus, dazu die Vermittlung eines positiven Grundgefühls, das sind nur zwei der Gründe, warum Heute von den Leserinnen und Lesern so geschätzt wird“, so Chefredakteur Christian Nusser. Von Herausgeberin Eva Dichand und Geschäftsführer Wolfgang Jansky heißt es abschließend: "Wir bringen das Tagesgeschehen und Nachrichtengeschehen täglich kompakt auf den Punkt. Gerade in herausfordernden Zeiten wollen wir uns nicht mit unwichtigen Details aufhalten, sondern mitteilen, was Sache ist, und nicht um den heißen Brei herumreden. Die hohe Nachfrage und die starke Nutzung von Heute bestätigen unseren Weg eindrucksvoll".

'Kleine Zeitung' stark in Kärnten und Steiermark

Besonders in ihren Hauptverbreitungsgebieten kann die Kleine Zeitung punkten: Mit 46,1 Prozent Reichweite greif fast jeder Zweite in Kärnten und der Steiermark zu der Tageszeitung. Das entspricht etwa 713.000 Lesern. Aufgebrochen auf die beiden Bundesländer erreicht die Kleine Zeitung 48,1 Prozent der Kärntner und 45,2 Prozent der Steirer. Österreichweit verzeichnet das Medium eine Reichweite von 10,4 Prozent und rund 778.000 tägliche Leser. "Dieses erfreuliche Ergebnis ist ein klares Bekenntnis unserer Leserinnen und Leser zur Kleinen Zeitung in Print, deren journalistischen Qualitätsanspruch wir konsequent auch in unsere Digitalausgaben überführen und übersetzen“, meint Kleine-Zeitung-Chefredakteur und Geschäftsführer Hubert Patterer. Mittlerweile lesen schon 38,4 Prozent die Kleine Zeitung online. 

TT mit stabiler Reichweite

Stabil entwickeln sich auch die Zahlen der Tiroler Tageszeitung: Mit 3,7 Prozent nationaler Reichweite liegt man auf Vorjahresniveau. Im Hauptverbreitungsgebiet Nordtirol kommt man auf eine Reichweite von 46 Prozent. (Vorjahr 44,9 %).

"In einer Krise tritt die grundlegende gesellschaftliche Bedeutung von Qualitätsmedien besonders deutlich in den Vordergrund“, betont Moser Holding-Vorstandsvorsitzender Hermann Petz. "Gerade in Zeiten, in denen so viele Falschnachrichten kursieren, erfüllt die TT einen essenziellen Versorgungsauftrag für die Bevölkerung: seriös, verlässlich und aktuell zu berichten.“  Umso wichtiger sei es, dass die TT in Tirol über alle Generationen hinweg einen derart hohen Stellenwert habe. Petz: "Wir freuen uns über die aktuell besonders hohen Zugriffszahlen auf unsere digitalen Kanäle, insbesondere aber auch über unsere vielen täglichen Printleser bzw. Zeitungsabonnenten. Diese können sich auch in Quarantäne-Zeiten darauf verlassen, dass ihre TT jeden Morgen pünktlich vor ihrer Haustüre liegt."

'Bundesländerinnen' mit Kampfansage an 'Woman'

348.000 Österreicher(innen) lesen laut MA die Magazine der Bundesländerinnen, zu denen die Titel Tirolerin, Oberösterreicherin, Steirerin, Kärntner Monat, Burgenländerin, Niederösterreicherin, Vorarlbergerin (Kooperation), Look! wienlive und Look! Salzburg gehören. Das entspricht einer österreichweiten Reichweite von 4,6 Prozent. Mit diesem Wert liegen die Magazintitel von Moser Holding (74,9 % Beteiligung) und Styria Media Group (25,1 % Beteiligung) eigenen Angaben zufolge bei den Leserzahlen "signifikant vor Woman (4 Prozent)". Über Reichweitenzuwächse (Veränderungen innerhalb der Schwankungsbreite) können sich insbesondere die Vorarlbergerin 8,4 Prozent Reichweite (+13,5 Prozent), die Tirolerin mit 11,9 Prozent (+8,2 Prozent) und die Niederösterreicherin mit 2,2 Prozent (+15,8 %) freuen. Auch die Bundesländerinnen widmen sich zudem ausführlicher dem Thema Corona. „Wir nützen bei unseren Beiträgen die besondere Möglichkeit, sowohl eine überregionale, als auch eine regionale Perspektive einzunehmen“, schildert Herausgeberin Uschi Pöttler-Fellner. Vermehrt in Anspruch genommen werde derzeit auch der kostenlose Zugang zum ePaper, wie Bundesländerinnen-Geschäftsführer Andreas Eisendle ergänzt. 

‚Tips‘: stark am Heimatmarkt

Die regionale Wochenzeitung Tips bringt es in ihrem Heimatbundesland Oberösterreich auf eine Reichweite von 64,3 Prozent und versorgt damit 799.000 Leser mit regionaler Berichterstattung. „Gelebte und ehrliche Regionalität lautet das Erfolgsrezept“, sagt Tips-Chefredakteur und Geschäftsführer Josef Gruber, „wir bieten Informationen aus der Region für die Region und die Leser schätzen unsere hohe Glaubwürdigkeit. Unsere Redakteure und REgioPORTER sind in der Region bestens vernetzt. Sie kennen ihre Gemeinden wie ihre eigenen Westentaschen, gehen rasch und direkt Nachrichten auf den Grund und profitieren von Informationen aus erster Hand. Um dies zu gewährleisten haben wir 17 Geschäftsstellen in unserem Erscheinungsgebiet Oberösterreich und in Teilen von Niederösterreich.“ In Niederösterreich verzeichnet Tips eine Reichweite von 18,8 Prozent.

‚BezirksRundschau‘: „medialer Nahversorger auch in Krisenzeiten

Die aktuelle Media Analyse bestätigt der oberösterreichischen BezirksRundschau 689.000 Leser der insgesamt 17 lokalen Ausgaben. Das Wochenblatt kommt damit auf eine Reichweite von 55,4 Prozent. Besonders in der aktuellen Situation nehme man seine Rolle als „medialer Nahversorger“ für die Oberösterreicher sehr ernst. „Auch in Krisenzeiten werden wir verlässlich jede Woche die BezirksRundschau an tausende Leserinnen und Leser zustellen und unsere Community auch digital aktuell informieren“ so die Rundschau-Geschäftsführer Martina Holl und Thomas Reiter.


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