Besucherschwund bei der CeBIT
 

Besucherschwund bei der CeBIT

Statt 674.000 Besucher wie im Vorjahr kamen lediglich 560.000 zum größten IT-Event des Jahres.

Der Veranstalter der CeBIT in Hannover, die Deutsche Messe AG, zog auf einer Abschlusspressekonferenz Bilanz: 560.000 Besucher waren gekommen – im letzten Jahr waren es noch 674.000 gewesen. "Die Zahl der Gäste sei um 17 Prozent zurückgegangen, sagte Ernst Raue von der Deutschen Messe AG. Vor allem in der zweiten Hälfte seien angesichts des zugespitzten Irak-Konflikts weniger Gäste aus Asien und den USA gekommen. "Wenn wir unbedingt mehr Besucher auf der Messe gewollt hätten, dann hätten wir den Eintrittspreis abgesenkt."

Erfreulich hingegen sei die Anzahl der Abschlüsse, die auf der Messe - übrigens dem größten IT-Event der Welt - getätigt wurden. Selbige stieg nämlich um zehn Prozent an. Auch die "Qualität der Besucher" habe sich verbessert. Mehr als 43 Prozent der Messebesucher wären mit konkreten Investitionsabsichten gekommen. Sie seien höher qualifiziert sowie besser informiert gewesen und hätten erheblich größere Anforderungen an die Beratungsqualität und -intensität gestellt als in den Vorjahren, so die Deutsche Messe AG. "Bester Indikator für die Messezufriedenheit der ausstellenden Unternehmen ist die Absicht von 82 Prozent die nächste CeBIT wieder zu beschicken", so Raue.

Weitere Eckdaten zur CeBIT: 61,2 Prozent aller Fachbesucher kamen als Vertreter von KMU – im vergangenen Jahr betrug dieser Anteil 59,6 Prozent. 21,5 Prozent aller Besucher kamen aus dem Ausland, im Jahr 2002 waren es 20,4 Prozent. Deutlich mehr Besucher als im letzten Jahr kamen diesmal aus Osteuropa.

(rs)

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