BESTSELLER 03: Gegen die Furcht!
 

BESTSELLER 03: Gegen die Furcht!

Unverzagtheit hat viele Gesichter.

In der neuen Ausgabe des BESTSELLER Nr. 3/2009 werden Sie erstaunt sein, über die Furchtlosigkeit mancher Branchenteilnehmer bei der diesjährigen Sturmregatta. Nehmen Sie Michael Fleischhacker und Reinhold Gmeinbauer, die mit ihrer PamS zwar den Sonntag katholisch entweihen, damit aber den Wochenendmarkt der Zeitungen ordentlich aus dem Gefüge bringen werden: ein analytisches Dossier über den Tag des Herren und seine Medien. Oder schauen Sie auf die Religionsgemeinschaften in unserem Land, die sich gerade in unsicheren Zeiten wieder über neuen Zustrom freuen dürfen – vielleicht nicht zuletzt auch deswegen, weil sie sich zu Missionszwecken inzwischen auch gerne mal der Mitteln moderner Marktkommunikation bedienen, wie BESTSELLER herausfand.

In dieser Ausgabe sei ein Blick auf das Editorial sehr empfohlen: „Kein Recht auf Furcht“, heißt es da, ein Plädoyer an all diejenigen, die noch nicht mit dem nackten Existenzkampf beschäftigt sind, und deshalb die Verantwortung dafür übernehmen können (und sollen!), dass derer nicht noch mehr werden.

Abschrecken haben wir uns auch nicht lassen von zornigen Anrufen aus der PR-Branche, als wir ankündigten, nach der Daseinsberechtigung des neuen Ethikrates zu forschen: Von welchen schwarzen Schafen wir da sprechen würden, dröhnte es. Doch wo kein graues Schaf, da braucht’s auch keinen Ethikrat, oder?

Und dann ist da natürlich noch die Covergeschichte: Neuromarketing – wie Emotionen unsere Kaufentscheidungen beeinflussen und die Hirnforschung alte Denkmuster über den Haufen wirft. Die kluge Ratio sitzt nämlich zu Unrecht auf ihrem hohen Thron. Gekauft wird auf Basis positiver Gefühle der eigenen Vergangenheit, so die Neurowissenschaft. Schau, schau. Das erklärt so manchen Flop. Und den kann sich heuer vermutlich niemand leisten. Deshalb: Mut heißt auch neue Wege beschreiten.

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