Bestes Pressefoto 2004 gekürt
 

Bestes Pressefoto 2004 gekürt

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Der Titel "World Press Photo 2004" geht an ein Bild des indischen Reuters-Fotografen Arko Datta von der Tsunami-Katastrophe in Asien.

Die Gewinner des 48. World Press Photo Wettbewerbs stehen fest: Aus knapp 70.000 Bewerbungen wählte eine Jury aus Fotografen, Art-Direktoren und Herausgebern namhafter Publikationen und Bildagenturen die weltbesten Pressefotos des Vorjahres. In nur elf Tagen sichtete die Fachjury die Rekordsumme von 69.190 eingereichten Bildern: 59 der 4.266 an dem international renommierten Wettbewerb teilnehmenden Berufsfotografen wurden in zehn Themenbereichen ausgezeichnet: Spot News, General News, People in the News, Contemporary Issues, Portraits, Sports Action, Sports Features, Arts and Entertainment, Nature sowie Daily Life. Die weltbesten Pressefotos 2004 werden als Wanderausstellung an mehr als 85 Orten weltweit gastieren.

Das Pressefoto des Jahres 2004 stammt aus dem Apparat des indischen Fotografen Arko Datta von der Nachrichtenagentur Reuters: Die bewegende Farbfotografie zeigt eine indische Frau, die an der Leiche eines Verwandten nach der Tsunami-Katastrophe in Asien trauert. Das Bild wurde am 28. Dezember 2004 in Cuddalore, Tamil Nadu, aufgenommen. Datta, der für sein "Weltpressefoto des Jahres" Preisgeld in der Höhe von 10.000 Euro erhält, wird am 25. April 2004 in Amsterdam mit dem Award ausgezeichnet.

(jed)

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