Bestes Pressefoto 2003 gekürt
 

Bestes Pressefoto 2003 gekürt

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Der Titel "World Press Photo 2003" geht an ein Bild des französischen Berufsfotografen Jan-Marc Boujou von der Nachrichtenagentur Associated Press.

Die Gewinner des 47. World Press Photo Wettbewerbs stehen fest: Aus mehr als 63.000 Bewerbungen wählte eine Jury aus Fotografen, Art-Direktoren und Herausgebern namhafter Publikationen und Bildagenturen die weltbesten Pressefotos des Jahres. In nur elf Tagen sichtete die Fachjury die Rekordsumme von insgesamt 63.093 eingereichten Bildern: 61 der 4.176 an dem international renommierten Wettbewerb teilnehmenden Berufsfotografen wurden in zehn Themenbereichen ausgezeichnet: Spot News, General News, People in the News, Contemporary Issues, Portraits, Sports Action, Sports Features, Arts and Entertainment, Nature sowie Daily Life. Die weltbesten Pressefotos 2003 werden als Wanderausstellung an mehr als 80 Orten weltweit gastieren.

Das Pressefoto des Jahres 2003 stammt aus dem Apparat des französischen Fotografen Jean-Marc Boujou von The Associated Press: Die preisgekrönte Farbfotografie zeigt eine Szene aus dem Krieggeschehen im Irak. Am 31. März 2003 schoss der französische Berufsfotograf eine Aufnahme von einem irakischen Krieggefangenen hinter einem Stacheldraht, der seinen kleinen Sohn im Arm hält. Boujou, der für sein "Weltpressefoto des Jahres" Preisgeld in der Höhe von 10.000 Euro erhält, verbrachte im März und im Mai 2003 neun Wochen als "eingebetteter Fotograf" für die Nachrichtenagentur AP im Irak. Der Award wird ihm am 25. April 2004 in Amsterdam überreicht. Zuvor erhielt er bereits für seine Arbeit in Afrika 1993 und 1999 den Pulitzer-Preis.

(jed)

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