Beschwerden über Online-Shops
 

Beschwerden über Online-Shops

Web-Shopping kann durchaus einfach sein, obwohl die Wege bis zum Käufer oft mit Hindernissen gespickt sind, stellen die Europäischen Verbraucherzentren in einer Studie fest.

17 Prozent der Österreicher kaufen laut Europäischer Kommission über das Internet ein. Der EU-Durchschnitt liegt bei 16 Prozent. Das Netzwerk der Europäischen Verbraucherzentren hat während zehn Monaten Verbraucheranfragen zum grenzüberschreitenden E-Commerce gesammelt und ausgewertet. Insgesamt konnten mehr als 1.800 Anfragen zu Online-Shopping gesammelt werden. 1.273 Anfragen waren Informationsanfragen und 590 waren konkrete Beschwerden über einen bestimmten Online-Händler. Diese Beschwerden drehten sich zu 41 Prozent um die (Nicht-) Lieferung bestellter Waren, zu 23 Prozent um produktspezifische Probleme und Mängel und zu elf Prozent um Probleme mit Preisen und der Bezahlung.



481 und damit die meisten Anfragen stammen aus Belgien. Österreicher stellten mit 452 Anfragen die zweitmeisten Anfragen. 13,5 Prozent dieser österreichischen Anfragen waren Beschwerden. Die Vertretung des europaweiten Verbrauchenetzwerkes, der Verein für Konsumenteninformation, registrierte vor allem Beschwerden über deutsche Online-Verkäufer. Insgesamt 15 europaweite Beschwerden betrafen wiederum österreichische Online-Händler. Die meisten Beschwerden hagelte es für in Deutschland ansässige Internet-Shops, was in Relation zur Größe dieses Marktes zu sehen ist. Die Studie mit dem Titel "Europäischer Online-Markt: Verbraucherbeschwerden in Europa"kann kostenlos heruntergeladen werden.



(tl)

stats