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Bertelsmann/Gruner + Jahr führt Ranking deutscher Medienunternehmen an

Unter den deutschen Top-100-Medienunternehmen legen Euvia Media, Cornelsen und QVC prozentuell am kräftigsten zu.

Bertelsmann/Gruner + Jahr liegen im Ranking der größten deutschen Medienunternehmen 2003 mit Abstand vor Springer, WAZ, Holtzbrinck und ProSieben Sat.1 Media. Die von Horizont Deutschland zusammengestellten Top-100-Medienunternehmenhaben im vergangenen Jahr zusammen 56,1 Milliarden Euro und damit 4,1 Prozent weniger als 2002 erwirtschaftet. Zwei Drittel der Sender, Verlage und Außenwerbeunternehmen mussten erneut Erlöseinbußen verkraften. Eninge Medienhäuser melden allerdings ein verbessertes Ergebnis: Personalabbau und Kürzungen auf der Kostenseite zeigen also offensichtlich Wirkung.



Vor allem auf das Konto der großen Verlage ist deutlich weniger Geld als in den Vorjahren geflossen. An absoluten Zahlen gemessen sind Weltbild (+ 196 Millionen Euro), Premiere (+ 137 Millionen Euro) und Burda (+ 122 Millionen Euro) die Umsatzgewinner 2003. Die höchsten Zuwachsraten erzielten Euvia Media (TV-Sender Neun Live) mit einem Plus von 46 Prozent, die Cornelsen Verlagsgruppe (+ 39,5 Prozent) und QVC (+ 30,8 Prozent).

(max)

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