Berliner Verlag nicht an Holtzbrinck
 

Berliner Verlag nicht an Holtzbrinck

Das deutsche Bundeskartellamt hat die Übernahme des Berliner Verlages durch die Verlagsgruppe Holtzbrinck vorerst untersagt.

Der Berliner Verlag und die darin erscheinende Tageszeitung "Berliner Zeitung" dürfen vorerst nicht von der Stuttgarter Verlagsgruppe Georg von Holtzbrinck übernommen werden. Das Deutsche Bundeskartellamt hat die Übernahme vorerst untersagt, allerdings sei das noch nicht die endgültige Entscheidung, berichtet Horizont.net. Das Deutsche Kartellamt ist der Auffassung, dass der Kauf des Berliner Verlages zu einer beherrschende Stellung von Holtzbrinck auf dem Berliner Markt für regionale Abonnement-Tageszeitungen führen würde.



Die Wettbewerbshüter sind der Ansicht, dass die Anteile am Berliner "Tagesspiegel" auch nach dem Verkauf an den Ex-Holtzbrinck-Manager Pierre Gerckens weiter der Verlagsgruppe Holtzbrinck zuzurechnen sind. Holtzbrinck hatte den "Tagesspiegel" an Gerckens verkauft, um dadurch den Weg für die Übernahme des Berliner Verlages zu ermöglichen. Bei Holtzbrinck will man nun die Abmahnung des Deutschen Kartellamts prüfen.

(as)

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