Berliner Gericht hält Werbesperre für zulässi...
 

Berliner Gericht hält Werbesperre für zulässig

Im Kampf gegen die so genannte "Fernsehfee", mit der die Werbung aus dem laufenden TV-Programm ausgeblendet werden kann, haben die Privatsender eine weitere juristische Niederlage erlitten.

Im Kampf gegen die so genannte "Fernsehfee", mit der die Werbung aus dem laufenden TV-Programm ausgeblendet werden kann, haben die Privatsender eine weitere juristische Niederlage erlitten. Das Berliner Kammergericht entschied, dass das Gerät zulässig sei. RTL sieht durch die "Fernsehfee" seine wirtschaftliche Grundlage bedroht und prüft nun eine Berufung vor dem Bundesgerichtshof. Das per Funk gesteuerte Gerät in der Größe einer Zigarettenschachtel von der Koblenzer Firma TC Unterhaltungselektronik schaltet bei Werbung im Fernsehen auf einen anderen Sender um. Nach Ende des Werbeblocks wird wieder zurückgeschaltet. Auch bei Videoaufzeichnungen blendet das Gerät die Spots automatisch aus. (gk)

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