Belastung durch Werbesteuer so hoch wie noch ...
 

Belastung durch Werbesteuer so hoch wie noch nie

Das Aufkommen an Werbesteuer lag im Juni dieses Jahres um 13,7 Prozent über jenem des Vergleichsmonats des Vorjahres.

Als "Cashcow für die Städte und Gemeinden" tituliert Walter Ruttinger, Obmann des Fachverbandes Werbung und Marktkommunikation in der Wirtschaftskammer Österreich, die Werbesteuer. Deren Aufkommen lag im im Juni 2004 bei 9,24 Millionen Euro und damit um 13,7 Prozent über dem Wert aus dem Vergleichsmonat des Vorjahres. Laut Ruttinger geht das "enorme Mehraufkommen überwiegend auf die zusätzlich auf Postwurfporto ausgeweitete Steuerbasis zurück".



Der Fachverband Werbung analysiert auf Basis der geleisteten un d vom Finanzministerium ausgewiesenen Werbesteuer monatlich die realen "Mass Media Net Spendings" in Österreich. Gemäss den Zahlungseingängen beim Finanzministerium für den Monat Juni, die das Werbemonat April abbilden, betrug die Zunahme gegenüber dem Vergleichszeitraum 2003 satte 13,7 Prozent. Wenn man die Werbeabgabe-Beträge für Postwurf

herausrechnet, die die Branche heuer erstmals zusätzlich belasten, ergibt sich laut Fachverband immer noch ein Plus des Marktes im April von zirka sechs Prozent.



Im gesamten ersten Halbjahr 2004 wurden im Finanzministerium

Werbesteuereingänge von 48,046 Millionen Euro verbucht. Das bedeutet gegenüber dem Vergleichszeitraum 2003 ein Zuwachs von rund 10,3 Prozent. Damit sei die "Werbesteuer auf Maximalkurs" so Ruttinger und nähere sich der 100 Millionen Euro Grenze an.

(as)

stats