Beinahe-Blackout: APG veröffentlicht Video-Si...
 
Beinahe-Blackout

APG veröffentlicht Video-Simulation

Austrian Power Grid AG
APG Steuerzentrale
APG Steuerzentrale

Am 8. Jänner kam es zu einer europaweiten Frequenzstörung. Ein Erklärvideo von Austrian Power Grid (APG) zeigt die wichtigsten Ereignisse des Tages.

APG betreibt und steuert das österreichweite Stromnetz auf der Hochspannungsebene und managt den internationalen Energieaustausch. Hierzulande waren die System Operators im Wiener APG-Kontrollzentrum federführend an der Störungsbehebung beteiligt, heißt es in einer Aussendung. "Wenn der gesamte Strombedarf aus erneuerbaren Energien gedeckt werden soll – in Österreich bis 2030, europaweit bis 2050 – erfordert das dringendst einen beschleunigten Ausbau der Strominfrastruktur, gesamtsystemische Planungsansätze sowie die Nutzung neuer Flexibilitätsoptionen in Sektoren wie Gewerbe und Industrie. Mit der Schaffung intelligenter digitaler Plattformtechnologien ermöglichen wir die Einbindung dezentraler Flexibilitäten in das Stromsystem", so Gerhard Christiner, Technikvorstand der APG, über die Anforderungen der Zukunft.

Insgesamt ist bis 2030 in Österreich ein Ökostrom-Ausbau von 27 TWh vorgesehen, davon sollen 11 TWh (11.000 MW Leistung) auf Photovoltaik (PV) entfallen, 10 TWh (5.000 MW) auf Windkraft, 5 TWh (1.250 MW) auf Wasserkraft und 1 TWh (200 MW) auf feste Biomasse. Die seit heute verfügbare Simulation veranschaulicht die Ereignisse am Tag der europaweiten Störung. "Mit unserem populärwissenschaftlich aufbereiteten Video reagieren wir auf das Informationsbedürfnis der Bevölkerung, die großes Interesse an der europäischen Frequenzstörung am 8. Jänner gezeigt hat", erklärt Unternehmenssprecher Christoph Schuh die Motivation hinter der Produktion.

APG Simulation

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