BBC expandiert im Internet
 

BBC expandiert im Internet

Ähnlich wie das ZDF mit seiner Mediathek bastelt der britische Sender an einem umfangreichen Online-Programmarchiv.

Der britische Sender BBC will in großem Umfang ins Internet investieren, und zwar in ein gewaltiges Online-Archiv. Sämtliche eigenproduzierten TV-Beiträge der letzten 80 Jahre sollen im Web archiviert werden und einen eigenen Internetauftritt bekommen, schreibt der Mediaguardian. Dabei soll jede Seite Basisinformationen über das jeweilige Format und natürlich die Möglichkeit des On-Demand-Kosums der Sendungen bieten.


Ähnliche Aktionen der öffentlich-rechtlichen Sender in Deutschland mit ihren Internet-"Mediatheken" sind derzeit heftigst umstritten. Beide Sender bieten ihre TV- und Hörfunkinhalte mittlerweile zeitversetzt im Web an, derzeit noch gratis, jedoch wird das Abrufen von älteren Inhalten gegen Gebühr diskutiert - sehr zum Leidwesen von privaten Online-Anbietern und Verlagen, die ihre hartverdienten Pfründe im Web durch "grenzenlos ausufernde" gebührenfinanzierte Angebote in Gefahr sehen.




Auch in der Schweiz lodern ähnliche Debatten. Derzeit darf die Schweizer Radio- und Fernsehgesellschaft SRG zwar Nachrichten ins Web stellen, diese Angebote aber nicht kommerzialisieren. Die SRG weist aber in fast allen Sendungen auf seine Internet-Inhalte hin, die oft keine "sendungsergänzende" Komponente haben.
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