Banken verlieren beim M-Payment
 

Banken verlieren beim M-Payment

Im mobilen Zahlungsverkehr verlieren die Banken Marktanteile an die Mobilfunk-Unternehmen analysiert Mummert Consulting.

Banken und Kreditinstitute laufen der Entwicklung im M-Payment schon länger hinterher. Die europäischen Mobilfunk-Unternehmen nehmen ihnen zunehmend Marktanteile bei der mobilen Zahlungsabwicklung ab. Zu diesem Schluß gelangt Mummert Consulting in der soeben veröffentlichten Analyse "Branchenkompass Kreditinstitute".



Die Mummert-Berater kommen zu dem Schluß, dass die von Vodafone, T-Mobile, Telefonica und Orange gegründet Allianz für das Bezahlen per Handy dem M-Commerce einen neuen Wachstumsschub geben wird, von dem die Banken kaum profitieren. Der Grund hierfür: Die Zahlungsabwicklung erfolgt per Telefonrechnung. Zudem, ist in der Studie nachzulesen, investieren die Banken durchschnittlich nur 2,2 Prozent ihrer Budgets in den Ausbau von M-Banking. Details am Rande: Nur jedes zweite Kreditinstitut will überhaupt noch in den Zahlungsverkehr investieren. Lediglich acht Prozent aller Banken rechnen damit, durch die Abwicklung von Zahlungsgeschäften Gewinne zu erzielen. Die vier Mobilfunkbetreiber bringen dagegen genügend Kunden ein, um das mobile Zahlungsgeschäft rentabel betreiben zu können.



(tl)

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