Ballungsraum-TV - Neue Medienchancen?
 

Ballungsraum-TV - Neue Medienchancen?

Beim "Mediengipfel" im Rahmen der 8. Österreichischen Medientage wurden über "Ballungsraum-TV - Neue Medienchancen?" diskutiert.

Über das Potential von Ballungsraum-TV dikutierten unter der Leitung von RTl-Chefredakteur Hans Mahr, KR Walter Nettig (Präsident der WK Wien), Bürgermeister Michael Häupl, Christian Böhmer (Geschäftsführer von tv.münchen, TV.BERLIN und Hamburg 1), Reinhard Skolik (Intendant des Landestudios Wien), Friedrich Urban (Intendant des Landestudios Salzburg) sowie der präsumtive Ballungsraum-TV-Macher Harald Hackenberg, der sich mit einem nicht näher definierten Konsortium um eine Ballungsraum-TV-Lizenz in Wien bewerben wird. Alle Diksutanten waren sich einig, dass Ballungsraum-TV durchaus finanzierbar sei, wenn auch nur un Ballungsräumen, die eine gewisse Größe (von rund 1,5 Millionen Menschen) nicht unterschreiten. Die beiden Landesintendanten Skolik und Urban äußerten, dass sie keineswegs Angst vor den neuen Ballungsraum-TV-Anbietern hätten.

Über jene Passagen im Privat-TV-Gesetz, die die Frequenzteilung (ORF Landesstudios/Private) regeln, ist aber keiner so richtig happy. Häupl und Nettig erachten privates terrestrisches Wiener Ballungsraum-TV durchaus als Chance, und zwar nicht nur für die Betreiber selbst, sondern auch für den Wirtschaftsraum Wien, dem bald neue Werbemöglichkeiten offen stehen werden. Und auch der Ballungsraum-TV-Erfahrene Christian Böhmer gibt einem Wiener Privat-TV-Sender gute Chancen, in Salzburg und Linz hat er so seine Bedenken.

(max)

Die Horizont-Bildergalerie zu den Österreichischen Medientagen finden Sie auf www.onlinephoto.at, fotografiert von Peter Svec.


stats