Axel Springer Verlag will Geld von Kirch
 

Axel Springer Verlag will Geld von Kirch

Der Axel Springer Verlag will seine Anteile an der ProSiebenSAT.1Media AG an Kirch zurückgeben und Geld sehen, Kirch sich rechtlich wehren.

Nach einem Beschluss von Vorstand und Aufsichtsrat will die Axel Springer Verlag AG die mit der Kirch-Gruppe vereinbarte Put-Option ausüben und ihre Beteiligung an der ProSiebenSAT.1Media AG von rund 11,5 Prozent verkaufen. Die Kirch-Gruppe müsste der Axel Springer Verlag AG ihren Anteil innerhalb von drei Monaten bezahlen.



Da jedoch bei der notariellen Beurkundung dieser Option wesentliche Vertragselemente, die auf Wunsch des Axel Springe Verlages (ASV) aufgenommen wurden, bis heute nicht geregelt wurden, erklärt KirchMedia die Put-Option für Unwirksamkeit. In den vergangenen Wochen wurde über eine Neustrukturierung der Transaktion verhandelt. Dabei unterbreitete die KirchMedia dem ASV Vorschläge, die das Problem des ASV rechtlich eindeutig und wirtschaftlich im Interesse des ASV gelöst hätten, heißt es seitens KirchMedia: "Ungeachtet der rechtlichen Bedenken von KirchMedia bestand der ASV auf dem Vollzug der seinerzeitigen Vereinbarungen. Zur Wahrung ihrer Interessen muss KirchMedia nun die erforderlichen rechtlichen Schritte einleiten.

(as)


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