Axel Springer Verlag rutscht in die Verlustzo...
 

Axel Springer Verlag rutscht in die Verlustzone

Gründe sind schlechtes Anzeigengeschäft und Papierpreissteigerungen.

Der deutsche Axel Springer Verlag schreibt in diesem Jahr zum ersten Mal in seiner Geschichte rote Zahlen. Der Vorstand revidierte seine Prognosen für das laufende Geschäftsjahr 2001 nach unten. "Das Unternehmen rechnet mit einem negativen Jahresergebnis“, hiess es von Konzernseite am Dienstag abend in Berlin. Als Ursache nannte das Mutterhaus der Tageszeitungen "Bild", "Welt", "Berliner Morgenpost" und "Hamburger Abendblatt" vor allem den beschlossenen Umbau des

Konzerns, der 1.400 der 14.000 Stellen kosten dürfte.



Das operative Ergebnis des Unternehmens werde jedoch positiv bleiben. Wegen des "anhaltend schlechten Anzeigengeschäfts und der Papierpreissteigerungen" werde aber auch dieses Ergebnis unter dem des Vorjahres liegen. Anfang November hatte der Konzern einen radikalen Umbau angekündigt. Zuletzt gab Springer zudem die Fusion von "Welt"

und "Morgenpost" bekannt; beide in Berlin produzierten Blätter sollen künftig von einer Redaktion erstellt werden. Dabei

dürften 260 Stellen verloren gehen.

(ap)

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