Axel Springer: Quartalsergebnis gesteigert
 

Axel Springer: Quartalsergebnis gesteigert

Im ersten Quartal hat der Konzern einen Umsatz von 620 Millionen Euro erwirtschaftet.

Der deutsche Medienkonzern Axel Springer hält sich an seine Inlandstitel und setzt auf das starke Wachstum seiner eigenen Internetangebote. Mit „robusten Vertriebserlösen“ habe Axel Springer im ersten Quartal 2009 den Rückgang der Werbeeinnahmen kompensieren können, sagte Mathias Döpfner, Vorstandsvorsitzender gestern in Berlin. Der Konzern legte auch bei seinem operativen Ergebnis zu: Der Gewinn von Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) stieg in den ersten drei Monaten um 2,1 Prozent auf 80,3 Millionen Euro. Gesamt gesehen hat Axel Springer im ersten Quartal 213 Millionen Euro Überschuss. Wie hat er das geschafft? Es sind Erlöse aus dem Verkauf von Minderheitsanteilen an mehrere Regionalzeitungen mit einzuberechnen.







Der Umsatz sank aber in den ersten drei Monaten dieses Jahres um 3,4 Prozent auf 620 Millionen Euro. Der Vorstand rechnet auch für das Gesamtjahr mit dramatischen Auswirkungen auf den Werbemarkt. Zugelegt haben aber die digitalen Werbeerlöse: Um 26,6 Prozent habe Axel Springer den allgemeinen Rückgang im Anzeigengeschäft bei einem Minus von nur 8,0 Prozent halten können, so Döpfner. „Bild habe sich als „Krisengewinner“ erwiesen, sagte Döpfner, und die Vertriebserlöse in Höhe von 289,0 Millionen Euro lagen nur um 1,7 Prozent unter dem Wert vom letzten Jahr. Die ausländischen Titel leiden jedoch sehr unter der Krise, die Erlöse gingen in diesem Segment um 26,0 Prozent auf 72,4 Millionen Euro zurück.
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