Autobauer planen eigene Formel 1
 

Autobauer planen eigene Formel 1

Nach der Übernahme der Mehrheit an der Formel-1-Holding SLEC durch die KirchGruppe, planen die europäischen Automobilproduzenten eine eigene Rennserie.

Die großen europäischen Auto-Produzten Daimler-Chrysler (West McLaren Mercedes), Ford (Jaguar), Renault (Benetton), BMW (Williams)und Fiat (Ferrari) planen eine eigene Formel 1. Dafür gibt es nach der Übernahme der Mehrheit an der Formel-1-Holding SLEC durch die KirchGruppe nun ernsthafte Anzeichen. Fiat-Vorstand Paolo Cantarella kündigte nun entsprechende Überlegungen an. Noch vor der Übernahme der Anteile durch Kirch hatte Daimler-Chrysler-Vorstandsvorsitzender Jürgen Hubbert von entsprechenden Plänen gesprochen, sollte Kirch die Mehrheit übernehmen und die Formel-1-Übertragungen in das Pay-TV abziehen.



Der europäidschen Auto-Bauer sind im Verband European Car Manufacturers Association ACEA zusamengeschlossen und wollen für ihre Rennserie eine eigenen Gesellschaft gründen. Die in der Formel 1 engagierten Hersteller befürchten einen zu großen Einfluss der KirchGruppe bei der Vergabe der Fernsehrechte. Würde die Formel-1 in den wichtigsten TV-Märkten in Pay-Kanäle abwandern, gingen den Autoproduzenten wichtige Zuschauer als Zielgruppe verloren. Außerdem hatten die Autohersteller auch immer wieder eine Beteiligung an der SLEC gefordert. (as)

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