"Austria TopNews" steigern Seherzahlen
 

"Austria TopNews" steigern Seherzahlen

Das vor exakt einem halben Jahr auf ProSieben gestartete redaktionelle Österreich-Fenster "Austria TopNews" konnte die Quotenerwartungen übertreffen, bilanziert ProSieben Austria.

"Das Konzept ist voll aufgegangen", zieht Patrick Schubert, Programm-Leiter von ProSieben Austria, Bilanz über das erste halbe Jahr der "Austria TopNews". Am 26. Jänner ist man mit dem täglichen redaktionellen Österreich-Fenster angetreten, um junge Menschen wieder für Nachrichten und Politik zu interessieren. Und um die "Quotendelle" der um 20 Uhr programmierten deutschen ProSieben-Nachrichten "auszubügeln", ergänzt ProSieben Österreich-Chef Markus Breitenecker. Die täglichen, via Kabel und digitalem Satellit auf ProSieben Österreich zu empfangenden "Austria TopNews" sollten die Reichweiten des Senders steigern und die Besitzer digitaler Satelliten dazu animieren, statt der deutschen "Version" von ProSieben das österreichische Werbefenster samt österreichischem Werbeblock einzustellen, so das strategische Ziel. "Das ist uns schneller gelungen, als wir es uns in unserer Dreijahresplanung vorgenommen hatten", sagt Breitenecker.

Tatsächlich lockt die 15-minütige Nachrichten-Sendung bereits deutlich mehr Seher vor die Schirme als die ursprünglich auf dem Sendeplatz programmierten deutschen News: Im Juli 2004 lag der Marktanteil der "Austria TopNews" bei 12- bis 49-jährigen Sehern bei durchschnittlichen 9,26 Prozent – die deutschen ProSieben-Nachrichten kamen indes nur auf 5,7 Prozent. Noch deutlicher fällt der Quotenanstieg bei jungen Zusehern aus: 12,9 Prozent der 12- bis 29-Jährigen entschieden sich im Juli für die junge News-Sendung. Damit liege man teils deutlich über dem Gesamtsenderschnitt von ProSieben in Österreich, freut sich Breitenecker. "Das schafft fast keine Nachrichtensendung im Privat-TV." An Spitzentagen überholte man mit den "Austria TopNews" auch schon die Quoten der "Zeit im Bild 1". Und: Die gewünschte Steigerung der Reichweite von ProSieben Austria in digitalen Sat-Haushalten habe man ebenfalls im Ansatz erreicht. Nun gelte es, bis 2008 die technische Reichweite des ProSieben-Österreich-Fensters von 40 auf 80 Prozent zu erhöhen – "um mit dem Werbefenster eine sinnvolle Ergänzung zum ORF bieten zu können."

(jed)

stats