Austria 9 startet Ende Februar mit Werbung
 

Austria 9 startet Ende Februar mit Werbung

Durch Werbung und Call-In-Sendungen will Austria 9-Geschäftsführer Conrad Heberling die Finanzen des Senders stärken.

Der junge österreichische private Fernsehsender Austria 9 veröffentlicht zwei Monate nach dem Sendestart noch keine Seherzahlen. Laut Geschäftsführer Conrad Heberling denke man zuerst in Phasen und erst später in Marktanteilen, wobei momentan der Aufbau von technischer Reichweite und die Distribution im Vordergrund stehe. Der Großteil der Sendungen wird außer Haus produziert, Teletext-News ersetzen aus Kostengründen die Nachrichtensendungen. Ende Februar soll auch die 2-monatige werbefreie Anlauf-Phase zu Ende sein.

"Wenn deutsche Sender mit ihren österreichischen Werbefenstern jährlich rund 200 Millionen Euro generieren - deutlicher gesagt, aus dem österreichischen Markt abziehen -, dann wollen wir an diesem Kuchen partizipieren.", so Heberling. Geld fließt - in dieser Reihenfolge - durch Werbung, Call-In-Sendungen, Shoppingfenster und Teletext in die Taschen der Investoren. Heberling meint zum Selbstbild des Senders: "Wir sehen uns als Alternative zu den bestehenden Mitbewerbern". Neben Call-In und Shopping-Sendungen gehören österreichische Heimatfilme und Serienklassiker zu den Programminhalten.

Lesen Sie mehr im Interview mit Dr. Conrad Heberling, CEO Austria 9, im BESTSELLER (1,2/2008), der am 18. Februar 2008 erscheint.

(so)

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