Auslandsgeschäft hat 64 Prozent Anteil
 

Auslandsgeschäft hat 64 Prozent Anteil

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Melinda Hidveghy, CEO Epamedia Hungaryseit 1988 und Heinrich Schuster, Chairman Epamedia.(c)Epamedia /A. Klebel
Melinda Hidveghy, CEO Epamedia Hungaryseit 1988 und Heinrich Schuster, Chairman Epamedia.(c)Epamedia /A. Klebel

Epamedia begeht 20 Jahre Engagement in Osteuropa.

Die Geschichte der Epamedia – entstanden aus der Dr. Heinrich Schuster Aussenwerbung, dem Ankünder und der Heimatwerbung – ist eine der Erfolgsgeschichte des Exports einer österreichischen Unternehmens- und Dienstleistungsidee in die neune Märkte im Osten: „Heute nimmt das Auslandsgeschäft eine bedeutende Position ein. 2007 wurden von insgesamt 133,1 Millionen Euro Umsatz 56,4 Prozent im Ausland erwirtschaftet“, erläutert Epamedia-Chef Heinrich Schuster. 2008 soll dieser Anteil am Umsatz bereits auf 64,3Prozent und 2009 auf 66,4 Prozent steigen – bei weiterhin steigenden Umsätzen. Denn, betont Schuster vor der Presse, trotz Finanzkrise seien die Wachstumsraten insbesondere den neuen Märkten im Osten überproportional und ungebrochen hoch. „2009 setzen wir vor allem auf organisches Wachstum. Wir arbeiten an einer weiteren kontinuierlichen Aufwärtsentwicklung“.







Derzeit plant Epamedia den Einstieg in Albanien. Es werden Verhandlungen zur Übernahme der zwei größten Außenwerber geführt. Mit dem Kauf würde Epamedia Marktführer und zum größten Werbeflächenanbieter des Landes werden. Die Akquisition brächte zudem Synergien mit Mazedonien und interessante Perspektiven für einen Einstieg in den Kosovo. Epamedia will Rumänien-Umsatz in fünf Jahren verdoppeln „Rumänien ist für uns ein Schlüsselmarkt. Erstens wegen der Größe des Landes, zweitens in Hinblick auf das Wachstumspotenzial und nicht zuletzt, weil wir dort über das breiteste Angebot von Plakat über City Light bis hin zu Metro-Werbung verfügen“, erklärt Schuster.







Rumänien sei eines jener Länder, die am stärksten zum Umsatz der Gruppe beitragen. „Wir erwarten, dass sich unser Umsatz innerhalb der nächsten drei bis fünf Jahre verdoppeln und bei etwa 50 Millionen Euro liegen wird. Diese Entwicklung soll sich auch im Ergebnis niederschlagen“, betont Schuster.   Hoffnungsmarkt Serbien „In Serbien sind wir ebenfalls äußerst aktiv, im kommenden Jahr werden wir einiges unternehmen, um unsere Position deutlich zu stärken, weniger durch Akquisition sondern durch inneres Wachstum. Wir halten derzeit einen Marktanteil von rund zehn Prozent. In Montenegro haben wir lose Kontakte zu einem Unternehmen“, berichtet Schuster. Ein wichtiger Markt ist auch die Slowakei, Epamedia ist dort Marktführer und setzt auf kontinuierliche Entwicklung.
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