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Salzburg-Standort des Kuratoriums für Journalistenausbildung wird geschlossen

Orlando Bellini / Adobe Stock

Das Salzburg-Büro des KfJ wird aufgegeben, zwei Mitarbeiter verlieren ihren Job. Kurse soll es jedoch weiterhin geben.

Wie die Salzburger Nachrichten berichten, gibt das Kuratorium für Journalistenausbildung (KfJ) seinen Gründungsstandort in Salzburg auf. "Es ist kein Geheimnis, dass die Zahl der Journalisten nicht größer wird - das Gegenteil ist der Fall", begründet Gerald Grünberger, Geschäftsführer des Verbands Österreichischer Zeitungen (VÖZ) und KfJ-Vorstandsmitglied, das Vorgehen.


Grünberger ergänzt: "Entsprechend haben die Kollegen immer weniger Zeit, dass sie Aus- und Fortbildungen besuchen. Und das hat wiederum zur Folge, dass wir Einsparungen vornehmen müssen." Ein genaues Datum für die Auflösung des Standorts stehe noch nicht fest, „nach Möglichkeit aber noch dieses Jahr“. Zwei der drei Mitarbeiter in Salzburg wurden daher auch bereits gekündigt, die dritte werde bis zur Pensionierung 2021 weiter beschäftigt.  

Das Kursangebot soll auch von Wien aus angeboten werden, und zwar in den eigenen Räumlichkeiten. In Wien nutzt das KfJ die Büros des VÖZ mit bzw. ist bei Medien vor Ort. Keine Grundlage hätten laut Grünberger die Gerüchte, wonach das Kuratorium mit dem fjum, einer weiteren Ausbildungseinrichtung für Journalismus, fusionieren soll. "Diesbezüglich gibt es keinerlei Pläne", sagt Grünberger abschließend.

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