Aus "More" wird "M-das Coolt Magazine"
 

Aus "More" wird "M-das Coolt Magazine"

"Less is more" - Das kostenlose Jugendmagazin reagiert auf eine einstweilige Verfügung mit einer Namensänderung

Mit der nächsten Erscheinung am 12.März wird das Gratismagazin More einem Soft-Relaunch unterzogen und erhält zeitgleich einen neuen Magazintitel. Georg Peter, Geschäftsführer des More Media Verlages, sieht die neue Marke den heutigen Trends angepasst. "Weniger ist mehr, und weil wir ein schnelles Medium für eine schnelle Zeit sind, verkürzen wir unseren Namen." Zum Hintergrund: Bereits nach der ersten Erscheinung im Mai 2002 klagte die ET Multimedia AG, zu der auch unter anderem das Kinomagazin Skip gehört, den More Media Verlag auf Unterlassung, den Titel More zu verlegen, da das Wort More herabwürdigend und vergleichend auf Skip wirke. Der Antrag auf einstweilige Verfügung wurde bis jetzt in allen Instanzen abgewiesen. Der von der Ahead Mediaberatungs Gmbh, Herausgeber unter anderem der Magazine "H.O.M.E." und "IQ", beantragten einstweiligen Verfügung gegen die Verwendung der Wortmarke More wurde allerdings Folge geleistet, nachdem diese in der ersten Instanz bereits abgelehnt wurde. Der More Media Verlag wurde somit für die Dauer dieses laufenden Rechtsstreites aufgefordert, die Verwendung der Wortmarke MORE zu unterlassen. Der Grund der Klage sei, dass die Verwendung der von Ahead Media registrierten Wortmarke More in geschützte Markenrechte eingreife, obwohl MORE bis zum heutigen Tage von Ahead Media nicht verwendet wird. Da der More Media Verlag aber Inhaber der Wortmarke More Magazine und der Wortbildmarken More und More Magazine ist, wurde bereits im Juli vergangenen Jahres die Löschung der Wortmarke MORE beim österreichischen Patentamt eingereicht. Das Verfahren ist noch im Laufen.

Der More Media Verlag plant bereits ab Spätherbst dieses Jahres ein neues Free Magazine für die Zielgruppe der 14 bis 19 jährigen und ein eigenes TV-Format für M - das Coolt Magazine. "Wir hätten nie gedacht, dass ein Free Magazine von einem kleinen österreichischen Verlag solch große Wellen schlagen würde. Es zeigt uns aber, dass das Produkt top ist und vom Markt ernst genommen wird. Wir nehmen dies als Kompliment!", meint Georg Peter.

(cc)


stats