Aus für "Vanity Fair"
 

Aus für "Vanity Fair"

Condé Nast stampft den Hochglanz-Titel "Vanity Fair" Deustchland ein.

Der Informationskanal kress gibt heute bekannt: Condé Nast stellt die deutsche Version der Zeitschrift "Vanity Fair" ein. Vor kurzem war Condé-Nast-Chef Bernd Runge zurückgetreten. Jonathan Newhouse hatte daraufhin eine Bestandsgarantie für "Vanity Fair" abgegeben. Nun kommt das Aus: Der Condé Nast Chef Jonathan Newhouse gibt in einer Pressemeldung bekannt, dass es "seine traurige Pflicht" sei, die Auflösung des deutschen Titels zu verkünden. Er bezeichnet es als "Schock, ein exzellentes Magazin, wie "Vanity Fair Deutschland" untergehen zu sehen. "Vor nur elf Wochen schwor ich öffentlich, dass Vanity Fair weiterhin verlegt werden würde, trotz der Probleme, die wir hatten", erklärt Newhouse weiter, "aber die Welt verändert sich manchmal so schnell , dass keiner sich auf diese Veränderungen vorbereiten kann." Newhouse erklärt weiter, dass sich die weltweite Wirtschaftskrise in historischen Proportionen auch auf die Medienhäuser auswirken würde. Deswegen sehe sich Condé Nast auch vor wirtschaftliche Herausforderungen gestellt, die man bis vor Kurzem nicht voraussehen hätte können. "In einem normalen wirtschaftlichen Umfeld hätten wir Vanity Fair weiterhin verlegt - in den düsteren Zeiten heute is das unmöglich", schließt Newhouse.
stats