Aus für Framfab Österreich
 

Aus für Framfab Österreich

Der schwedische Internet-Consulter, der vergangenen Dezember sein operatives Geschäft aufnahm, schließt seine Niederlassung.

Die Framfab-Aktie dümpelt seit Jahresbeginn in den New Economy-Wertpapiersümpfen und hat in den letzten Tagen einen Rekordtiefstand erreicht, der einer quasi Wertlosigkeit gleichkommt. Darüber hinaus mehrten sich in letzter Zeit die Anzeichen dass das Unternehmen sich einer radikalen Verschlankung unterziehen wird. Aus Kreisen von Framfab Deutschland war zuletzt von einem Abbau von 650 Stellen, entspricht 50 Prozent der Belegschaft, und dem Rückzug aus mehreren Märkten die Rede.

Göran Askelung, Framfab Österreich-Geschäftsführer, bestätigt nun, das sich Framfab aus Österreich zurückzieht. Die Entscheidung, so Askeljung, stand seit einigen Wochen im Raum und wurde diese Tage gefällt. Seit kurzem ist das operative Geschäft des Consulters eingestellt, die Verträge mit den Mitarbeitern sind bereits gekündigt. Österreich soll in Hinkunft von Deutschland aus betreut werden, da, so Askeljung, der Consulter den Fuss im Markt hat. Aber das hängt davon ab, wie CEO Jonas Birgersson, die Geschäfte in Deutschland weiterführen möchte.

Von der Restrukturierung weiters betroffen sind die Niederlassungen in den USA, Norwegen, Spanien, Schweiz und Bulgarien.
(tl)

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