Aus für DMB in Deutschland
 

Aus für DMB in Deutschland

Mobiles Fernsehen Deutschland hat seine Lizenzen für die Verbreitung von mobilem Fernsehen im DMB-Standard an die BLM zurückgegeben.

Der DVB-H-Konkurrenz-Standard DMB (Digital Multimedia Broadcasting) steht in Europa vor dem Aus. Das deutsche Gemeinschaftsunternehmen Mobiles Fernsehen Deutschland (MFB) hat seine Lizenzen für die Verbreitung von mobilem Fernsehen im DMB-Standard an die Bayerische Landeszentrale für neue Medien (BLM) zurückgegeben und die Verbreitung von Pro Sieben Sat.1 Mobile und MTV Mobile eingestellt. "Das DMB-Format konnte sich bei den Kunden nicht durchsetzen. Die Erwartungen haben sich nicht erfüllt", bilanziert Thomas Langheinrich, Vorsitzender der Direktorenkonferenz der Landesmedienanstalten (DLM).
Nun hofft man in Deutschalnd auf die Durchsetzung des DVB-H-Standards.
DMB ist eine Erweiterung von DAB (Digital Audio Broadcasting) auf bewegte Bilder. Dem Plattformbetreiber Mobiles Fernsehen Deutschland wurde die Verbreitung seines Angebotes "Watcha" über die terrestrische DMB-Frequenzen genehmigt, darin enthalten waren Inhalte von ZDF, MTV, N24 und ProSiebenSat.1.
In Korea hat sich DMB als Standard für digitalen terrestrischen TV-Empfang via Handy durchgesetzt.




Quelle: Horizont.net, BLM
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