Aus für CeBIT Home
 

Aus für CeBIT Home

Der Versuch der Deutschen Messe AG, eine eigene Fachmesse für Unterhaltungselektronik zu installieren, ist endgültig gescheitert.

Wie die Deutsche Messe AG mitteilt, wurde die Idee der CeBIT Home mittlerweile zu Grabe getragen. Schon seit dem Start 1996, der auch aus der Idee, die Home Office-User der klassischen CeBIT zu einer eigenen Veranstaltung zu bündeln, entstanden ist, hatte die Messe Positionierungsprobleme. Auf der einen Seite eben die CeBIT, auf der anderen die Berliner IFA (Internationale Funkausstellung). Daneben eine Vielzahl regionaler Unterhaltungselektronik- und Spielemessen. Vorausgegangen waren der Entscheidung der wegen der Expo notwendige Umzug nach Leipzig, der der Messe eher geschadet hat, und der Rückzug der deutschen Computerspielindustrie. Als Händlermesse erfuhr die CeBIT Home das selbe Schicksal wie die Wiener Hit - keine Akzeptanz. International sind in diesem Segment die Londoner ECTS, aber auch die Frankfurter Buchmesse stärker. (spr)

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