Auktionen & Co. im TV
 

Auktionen & Co. im TV

Panel 4 der Medientage: "Spartenprogramme auf dem Vormarsch".

Täglich gehen Dutzende neue Spartenprogramme on Air - über Satellit, im Web oder in Kabelnetzen, teilweise Free, teilweise auf Pay-TV Basis und verschlüsselt. Auch die öffentlich-rechtlichen Sender schließen sich diesem Trend an: ZDF plant beispielsweise drei neue Sender, einen Kulturkanal, einen Familienkanal sowie einen Nachrichtenkanal. Haben sie Zukunft? Oder sind sie heute schon "Fata Morgana" eines unüberblickbaren Mediendschungels?

Eine jüngst erschienene Untersuchung von Premiere hat ergeben, dass die Doku-Channels - nach den Sport-Live-Übertragungen - die höchsten Zuseherquoten verzeichnen, deutlich vor Krimiserien und Sopa-Operas. CNN konnte Ende September 2008 vermelden, die höchsten Zuseherzahlen seit mehr als zehn Jahren gemessen zu haben: Die US-Wahlen, aber auch die Konflikte in Georgien interessierten die Zuseher offenbar mehr als Blockbuster.




Fazit: Spartenprogramme kommen an, wenn sie unique und professionell gemacht sind. Im digitalen TV gibt es zudem genügend Spielraum. Das exerzieren auch die öffentlich-rechtlichen Sender in Deutschland mit ihren Kultur-, Politik- und Wissenschaftsschwertpunkten, und dass Sportportale ein Renner sind, ist seit langem bekannt.







Die Medientage 2008 werden am ersten Tag mit dem Thema "Spartenprogramme - die Fata Morgana schon heute?" abgeschlossen. Unter der Leitung von Andreas Büchelhofer (1-2-3 TV) diskutieren ab 17:15 die Vertreter der bedeutendsten Spartenkanäle, die in Österreich zu empfangen sind. Mit dabei sind Conrad Heberling (Austria 9 TV), Hannes Heyelmann (Turner Broadcasting System Deutschland), Michael Knöppel (Sport in Wien TV), Werner Mück (TW1), Richard Reitzner (Home Shopping Europe) und Andreas Weineck (History Channel Germany).







Weitere Informationen zu den Medientagen und der Medienmesse finden Sie unter www.medientage.at.


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