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Aufbruch in eine neue Ära: "Welt"-Newsroom zieht im Frühjahr in neuen Glaspalast

Mit einem Klick auf das Foto öffnet sich die Bildergalerie. Arbeitsplätze für 3.500 Mitarbeiter.

Galerie: Aufbruch in eine neue Ära: "Welt"-Newsroom zieht im Frühjahr in neuen Glaspalast

Der "Welt"-Newsroom für die gedruckten und digitalen Angebote steht kurz davor, in den Springer-Neubau umzuziehen, dessen Schlüsselübergabe bereits am 19. Dezember erfolgt ist. In Berlin-Mitte ist innerhalb von drei Jahren ein Prachtbau entstanden, der auf 52.204 Quadratmeter Nutzfläche für Büros und Gemeinschaftsfläche Platz für 3.500 Mitarbeiter bietet. Das neue Domizil verfügt über 13 Geschosse, zwei unterirdisch und elf oberirdisch, inklusive Dachterrasse, auf der neben Platz für Hochbeete auch Kapazitäten für Events sein werden. Die 99.500 Quadratmeter Glasfläche innen und außen entsprechen einer Fläche von knapp 14 Fußballfeldern. Apropos Vergleiche: In das 45 Meter hohe Atrium mit seinen 120.000 Kubikmetern könnte man das Wasser von mehr als 40 Olympischen Schwimmbecken einlassen. Neben der Redaktion der "Welt" werden auch Mitarbeiter von Spring und idealo Einzug halten.

Das Gebäude, das von Stararchitekt Rem Koolhaas entworfen wurde, steht ganz im Zeichen von „New Work“ und „kultureller Transformation“. Für den Vorstandsvorsitzenden Mathias Döpfner ist es ein „Ort der Begegnung, wo Menschen sich austauschen und besser zusammenarbeiten werden".

Errichtet wurde das Kohlhaas-Gebäude auf einem rund 10.000 Quadratmeter großen Grundstück, ehemals im Besitz von dem verstorbenen Springer-Erzfeind Leo Kirch, im Herzen des früheren Zeitungsviertels und entang der ehemaigen Berliner Mauer. Der ehemalige Grenzverlauf, der sich quer durch das Gebäude zieht, wird durch Brücken und Terrassen im Gebäude überspannt. Der Immobiliendeal habe sich für Springer, so wird kolportiert, auch finanziell bezahlt gemacht. Das Medienunternehmen hat das Grundstück inzwischen an den niederländischen Staatsfonds veräußert. Mit diesem Deal und allen Investments rund um das Gebäude habe Springer einen Gewinn von 155 Millionen Euro erzielt.

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