Aufbau des E-Marktplatzes der heimischen Auto...
 

Aufbau des E-Marktplatzes der heimischen Autoindustrie geht gut voran

Schon Ende des Jahres sollen die ersten Produkte am Marktplatz erhältlich sein. Klein- und Mittelbetriebe sollen so zum E-Business hingeführt werden.

Einen erfreulichen "Boxenstopp" legte die Austrian Automotive Association – eine Kooperation des steirischen und oberösterreichischen Autoclusters – beim Aufbau des heimischen E-Marktplatzes "Triple A" ein. "Erstmals haben wir eine Vollerhebung des automotiven Sektors in Österreich durchgeführt. Das Ergebnis: 700 Betriebe, die 164.000 Mitarbeiter beschäftigen und 487 Milliarden Schilling Umsatz generieren – wovon mehr als die Hälfte dem automotiven Bereich zuzurechnen sind", erklärte Gerlinde Pöchhacker vom oberösterreichischen Autocluster heute auf einer Pressekonferenz. Diese Unternehmen würden in den nächsten Tagen mittels Fragebögen über die geplanten Funktionalitäten des E-Marktplatzes befragt.

Grob umrissen soll der etwa 100 Millionen Schilling teure E-Marktplatz folgendes können: Ein virtueller Verzeichnis katalogisiert alle Hersteller und ihre Produkte, eine Kapazitätenbörse hilft über Engpässe jeglicher Art hinweg und auch den Klein- und Mittelbetrieben wird die Teilnahme an internationalen Auktionen und E-Procurement ermöglicht.

"Die österreichische Autoindustrie ist in viele Klein- und Mittelbetriebe strukturiert. Die sind zwar hochflexibel, haben aber oft nicht die Ressourcen, sich mit EDV und E-Business zu beschäftigen", ergänzt Wolfgang Hodulik von der Intensa Technische Dienstleistungen GmbH. Der geplante Marktplatz, der Ende dieses Jahres schon startet, soll auch die Klein- und Mittelbetriebe zum E-Business hinführen. Denn: "Beim E-Business ist es ähnlich wie mit den Zertifizierungen. Wenn man es nicht verwirklicht, ist man irgendwann nicht mehr dabei", so Leopold Wolfsteiner von Burg Design. (rs)

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